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28. November 2019 | 08:19 Uhr
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Lufthansa bietet Ufo Schlichtung ohne Streikverbot an

In einer Mitteilung vom Donnerstagmorgen heißt es, die Airline sei bereit, auch ohne verbindliche Friedenspflicht bei den Tochter-Fluggesellschaften Eurowings, Germanwings und City Line den umfassenden Schlichtungsprozess zu beginnen, um den Einstieg in eine "große" Schlichtung noch zu ermöglichen.

Lufthansa Flugbegleiter blickt auf Vorfeld

Der Verzicht auf die Zusicherung einer Friedenspflicht würde mit einem Moderationsprozess bei Germanwings verbunden, in dem alle offenen Tariffragen besprochen werden könnten, erklärt Lufthansa. Über die Frage, ob ein etwaiger Moderationsprozess bei Germanwings mit oder ohne verbindliche Friedenspflicht erfolgen könne, sei der Konzern "offen und gesprächsbereit".

Dieses Zugeständnis habe Lufthansa der Flugbegleitergewerkschaft in den §konstruktiven Gesprächen der vergangenen Tage gemacht", teilt die Fluggesellschaft weiter mit. Man setze "weiter alles daran, eine 'große' Schlichtung mit Ufo für die Kernmarke zu vereinbaren, um die drängenden Probleme der Kabinenmitarbeiterinnen und -mitarbeiter zu lösen".

Komme diese Form der Schlichtung nicht zustande, werde die tarifliche Schlichtung unter der Leitung der beiden Schlichter Matthias Platzeck und Frank-Jürgen Weise fortgesetzt, erklärt Lufthansa.

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