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16. September 2020 | 14:36 Uhr
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Lufthansa muss wohl noch härtere Einschnitte vornehmen

Darauf stimmte CEO Carsten Spohr die Mitarbeiter bei einer Online-Fragestunde am Dienstag ein. Demnach müssen offenbar 30 Flugzeuge mehr stillgelegt werden als die bisher geplanten 100. Auch auf die Personalplanung dürfte das Auswirkungen haben.

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Lufthansa wird voraussichtlich noch mehr Flugzeuge einmotten

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Am Montag solle im Vorstand und im Aufsichtsrat darüber entscheiden werden, berichten mehrere Medien unter Berufung auf die interne Informationsveranstaltung. Das "Handelsblatt“ meldet, Lufthansa werde in diesem Jahr nur noch rund 25 Prozent der Flugkapazität des Jahres 2019 erreichen können. Noch im Frühsommer hatte das Management davon prognostiziert, bis zum Jahresende einen Wert von bis zu 60 Prozent zu erreichen.

Die Kunden hielten sich mit Buchungen noch stärker zurück als zuvor angenommen, berichtete Spohr. Angesichts der heterogenen und sich ständig ändernden Schutzmaßnahmen in den einzelnen Staaten herrsche eine gewaltige Unsicherheit. Für den Oktober seien deshalb nur Vorausbuchungen für zehn Prozent der angebotenen Sitze erfolgt.

Daher dürfte der geplante Flottenabbau wohl umfangreicher werden als ohnehin geplant und bis zu 130 Maschinen betreffen. Auch das Schicksal des Riesenflugzeugs Airbus A380 stehe zur Disposition, meldet die "FAZ". Zum geplanten Stellenabbau, bei dem bislang ein "Personalüberhang“ von 22.00 Vollzeitstellen angenommen worden war, will Lufthansa offiziell noch nichts von einer Änderung wissen. Intern sei allerdings bereits die Rede von 25.000 bis 26.000 Vollzeitstellen, die betroffen sein könnten, meldet das "Handelsblatt".

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