Dafür arbeiteten mehrere konzerninterne Gruppen an konkreten Maßnahmen, berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf Unternehmenskreise. Ein zentrales Ziel sei die stärkere Verbindung der Passagier-Airlines, die rund 80 Prozent des Konzernumsatzes erwirtschaften. Künftig sollten Kunden die Angebote der einzelnen Fluggesellschaften "nahtloser" erleben. Konzernchef Carsten Spohr hatte bei der Hauptversammlung die Entwicklung einer Dachmarken-Strategie angekündigt. Diese solle die Stärken der Gruppe sichtbarer machen.
Der Umbau zielt indes nicht nur auf ein einheitlicheres Auftreten nach außen – darüber hinaus sollen interne Abläufe und die Konzern-IT vereinheitlicht werden. Die derzeitige Struktur gilt laut Handelsblatt als hochgradig fragmentiert. Neben zentralen IT-Töchtern wie Lufthansa Systems oder dem Digital Hangar existierten zahlreiche eigenständige IT-Abteilungen innerhalb der Konzerngesellschaften – oft mit unklaren Schnittstellen.
