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13. September 2022 | 15:07 Uhr
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Lufthansa und Amadeus schließen NDC-Vertrag

Vom vierten Quartal an sollen die NDC-basierten Angebote der Fluggesellschaften der Lufthansa Group über die NDC-fähigen Lösungen von Amadeus – Amadeus Selling Platform Connect, Amadeus Travel API und Cytric Travel & Expense – zur Verfügung stehen. Das Angebot werde den bestehenden Zugang zum Content der Airlines ergänzen, heißt es.

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Lufthansa und Amadeus haben sich endlich auf ein NDC-Abkommen geeinigt

Das Agreement betreffe NDC-Angebote von Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines, Air Dolomiti und Eurowings Discover, einschließlich Continuous Pricing und einer breiten Palette von Zusatzleistungen, teilt Amadeus mit. Neben den NDC-Angeboten hätten Reiseverkäufer über die bestehende Technologie weiterhin Zugang zum Content der Fluggesellschaften der Lufthansa Group.

Die Lufthansa Group und Amadeus arbeiten nach eigenem Bekunden "an der Integration der NDC-Angebote der Fluggesellschaften in die Amadeus Travel Platform mit dem Ziel einer schrittweisen globalen Einführung ab dem vierten Quartal 2022, die in ausgewählten europäischen Märkten beginnt". Damit würden Shopping, Buchung, Bezahlung und Bearbeitung in einer vollständig in das Amadeus-System integrierten Lösung ermöglicht. In den folgenden Monaten werde das Angebot an Content und Funktionalitäten kontinuierlich erweitert, kündigen die Vertragspartner an.

Mehrere Modelle zur Auswahl

Reisebüros oder Firmenkunden, die den neuen Buchungsweg nicht beschreiten wollen, können laut Amadeus weiterhin über das bestehende Reservierungssystem buchen. Sie müssen dann allerdings pro Buchung eine Distributionsgebühr von derzeit 17,50 Euro an Lufthansa zahlen. Den übrigen Vertriebspartnern bietet Lufthansa zwei NDC-Modelle an. Das sogenannte NDC-Public-Modell bietet Zugriff auf die gesenkten Tarife, die sich via Continuous Pricing ergeben, auf Light-Tarife und andere Extras. Allerdings wird dabei eine Distributionsgebühr fällig, die zwischen acht und neun Euro liegen soll. Beim sogenannten Bilateral-Modell gebe es noch mehr Content, heißt es, und eine Gebühr falle nicht an.

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