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Neue Serie von Bombendrohungen stört Europas Luftverkehr

Erneut haben Bombendrohungen gegen zahlreiche Passagierflugzeuge den europäischen Luftverkehr gestört. Mindestens 15 Flüge waren betroffen, mehrere Maschinen wurden umgeleitet oder von Kampfjets eskortiert. Betroffen waren unter anderem Aer Lingus, Finnair, Ryanair und Wizz Air. Sprengsätze wurden bislang nicht gefunden. Die Urheber der Drohungen sind unbekannt.

In Bulgarien gingen Bombendrohungen gegen drei Ryanair-Flüge ein. Eine Maschine aus London wurde nach Plowdiw umgeleitet, während zwei weitere Flüge aus Kopenhagen und Madrid planmäßig in Sofia landeten. Auch ein Wizz-Air-Flug von Mailand nach Bukarest erhielt eine Drohung, erreichte sein Ziel aber ohne Zwischenfall.

In Brüssel landete eine Lot-Maschine aus Warschau nach einer Bombendrohung. Die anschließende Durchsuchung blieb ohne Ergebnis. Am Flughafen Prag überprüften Sicherheitskräfte vier Flugzeuge, nachdem Hinweise auf mögliche Sprengsätze eingegangen waren. Auch dort wurde nichts Verdächtiges gefunden.

Sicherheitsbehörden prüfen Hintergründe

Weitere Drohungen betrafen Flüge in Dänemark, Österreich und Spanien. Bereits am Dienstag waren mindestens sieben Flüge und ein Kreuzfahrtschiff Ziel ähnlicher Drohungen geworden. Die Vorfälle verursachten Umleitungen, Sicherheitskontrollen und Störungen an mehreren europäischen Flughäfen.

Wer hinter der Serie steckt, ist bislang unklar. Sicherheitsexperten halten gezielte Störaktionen im Rahmen hybrider Angriffe für möglich. Solche Drohungen könnten mit geringem Aufwand erhebliche Kosten verursachen und das Vertrauen der Öffentlichkeit beeinträchtigen. Belege für eine Beteiligung bestimmter Staaten liegen bislang nicht vor.