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1. Juni 2022 | 17:25 Uhr
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Podcast: Touristische Studiengänge in der Krise

Was machen eigentlich die touristischen Studiengänge nach zwei Jahren Pandemie? Interessieren sich junge Menschen überhaupt noch dafür? Wenn ja, welche Berufsperspektiven haben sie? Und wie steht es um die Forschung an den Unis und Hochschulen? Darüber sprechen wir mit Harald Zeiss (Foto), der an der Hochschule Harz lehrt und forscht.

Zeiss Harald

Harald Zeiss hofft in naher Zukunft wieder auf mehr Anmeldungen für touristische Studiengänge

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Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr veranstaltet die österreichische Tageszeitung Die Presse vom 4. bis 6. November die zweiten Ausgabe ihrer Lifestyle-Messe "SCHAU" in Wien. Wie bei der Premiere bildet das Thema hochwertige Reisen wieder einen Schwerpunkt. Reise vor9

"Die Anmeldezahlen liegen weit hinter dem, was wir in Glanzzeiten hatten", sagt Zeis im Gespräch mit Reise vor9. Dieser Trend habe sich seit 2020 fortgesetzt und auch aktuell sei die Situation weiter kritisch, nicht nur an der Hochschule Harz.

Dabei sei der starke Praxisbezug der touristischen Studiengänge an der Hochschule Harz auch während der Pandemie aufrechterhalten worden. Es herrsche weiterhin ein enger Bezug zu den Lehrenden. "Ich verspreche allen, die bei mir sitzen, sie bekommen definitiv einen Job", erklärt der Tourismusprofessor. Auch unter dem Einfluss der Tatsache, dass viele Mitarbeiter der Touristik die Branche gewechselt hätten und nicht wieder zurückkehrten, gebe es eine "Jobgarantie".

Mehr Dialog wäre gut

Dabei werde sich das Studium mittelfristig wohl ein wenig vom reinen Tourismus wegbewegen, vermutet Zeiss. Denn der Bereich Freizeit und Freizeitaktivitäten wachse unaufhörlich weiter. Deshalb würden wohl auch die Studiengänge auf eine breitere Basis gestellt.

Auch wie sich der erfahrene Reiseprofi die Zukunft im Bereich Forschung und Wissenschaft vorstellt, erläutert er im Reise vor9 Podcast. Weltweit werde im Bereich Tourismus so viel geforscht wie nie zuvor. Auch in Deutschland sei eine intensive Forschungsaktivität. "Was mit fehlt, ist ein noch besserer Austausch mit Politik und Wirtschaft", kritisiert Zeiss. In dieser Hinsicht müssten noch Brücken geschlagen werden.

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