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25. März 2020 | 13:42 Uhr
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Royal Caribbean streicht alle Kreuzfahrten bis Mitte Mai

Der US-Kreuzfahrtkonzern, zu dem auch Celebrity Cruises und Azamara Club Cruises gehören, verlängert die Unterbrechung seines Betriebs. Erst am 12. Mai sollen die Schiffe wieder auslaufen. Alaska-Kreuzfahrten sind sogar noch länger gestrichen.

Royal Caribbean Cruises Ovation of the Seas Flow Rider Foto Royal Caribbean International.jpg

Der Surf-Spaß in Alaska auf der "Ovation of the Seas" bleibt bis Ende Juni gestrichen

Ursprünglich hatte Royal Caribbean wegen der Corona-Krise alle Kreuzfahrten bis zum 11. April abgesagt. "Angesichts der andauernden weltweiten Lage der öffentlichen Gesundheit" lässt die Reederei ihre 25 Kreuzfahrtschiffe vier Wochen länger an der Kette. Stand jetzt soll der Großteil der Flotte am 12. Mai wieder auslaufen.

Abfahrten nach Alaska, Kanada und in die Neuengland-Staaten werden voraussichtlich erst ab dem 1. Juli 2020 wieder möglich sein, so Royal Caribbean in einem Statement. Grund sind Hafenschließungen und die Entscheidung der kanadischen Regierung, bis 30. Juni alle nicht notwendigen Einreisen ausländischer Besucher zu verbieten.

Gebuchte Kunden auf den nun abgesagten Kreuzfahrten haben die Wahl. Sie können sich den Reisepreis erstatten lassen oder einen Gutschein von 125 Prozent des Reisepreises auf eine andere Kreuzfahrt anrechnen lassen. Dieser "Future Cruise Credit" ist dann bis Ende 2021 gültig.

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