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20. Januar 2026 | 15:29 Uhr
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So blicken Veranstalter und Reisebüros auf das Jahr

Reisebüros blicken insgesamt skeptischer auf das Jahr als die Vertreter von Reiseveranstaltern. Das geht aus einer aktuellen Reise-vor9-Umfrage hervor, an der rund 350 Touristikprofis teilnahmen.

2026

Reisebüros blicken insgesamt weniger optimistisch auf 2026 als die Veranstalter

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Südafrika: Eine außergewöhnlich verkaufsstarke Destination

Südafrika bietet Reisebüros ein überzeugendes Gesamtpaket: außergewöhnliche Erlebnisse, eine hohe emotionale Bindung und große Vielfalt sowie ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. All das spiegelt die aktuelle internationale Kampagne "Come Find Your Joy – Finde, was dich glücklich macht – in Südafrika", die Reisebüros nun im Verkauf unterstützt. Reise vor9

Insgesamt blicken 53 Prozent der befragten Reisebürovertreter eher negativ auf das Jahr 2026 und weitere fünf Prozent sehr negativ. Dagegen gehen 54 Prozent der Beschäftigten von Reiseveranstaltern eher positiv in das neue Jahr und weitere fünf Prozent sogar sehr positiv.

Unterstrichen wird das Bild durch die jeweiligen Einschätzungen der Aspekte, die das Jahr prägen werden. Zwar gehen mehr als 80 Prozent der Vertreter beider Berufsgruppen davon aus, dass steigende Reisepreise 2026 stark oder sehr stark prägen werden. Doch während  56 Prozent dem eine sehr große Reiselust entgegensetzen, ist es unter den Reisebüromitarbeitern oder -chefs nur rund ein Drittel.

Frühbucher gegen Last-Minute

Dass das Kurzfrist-Geschäft wie schon 2025 eine wichtige Rolle spielen wird, vermutet eine knappe Mehrheit der Veranstaltervertreter, aber nur gut 40 Prozent der Reisebüros. Letzteres mag freilich damit zusammenhängen, dass gerade im Last-Minute-Bereich der Anteil der OTAs höher ist als der von stationären Reisebüros, wie auch Analysen von Travel Data + Analytics belegen. Einen wichtigen Effekt früher Buchungen sehen 62 Prozent der befragten Reisebürovertreter und 52 Prozent der Veranstalterbeschäftigten, die an der Umfrage teilnahmen.

Geopolitische Einflüsse auf ihr Geschäft, etwa durch die ständigen Eskapaden und Drohungen von US-Präsident Donald Trump oder die Konflikte um die Ukraine sowie im Nahen Osten, halten 30 Prozent der Reisebüros, aber knapp die Hälfte der Veranstalter für einen sehr starken Faktor.

Reisebüros zeigen auch persönlich größere Skepsis

Interessant ist auch, dass nur ein Viertel der Leute aus den Reisebüros positiv auf die persönliche berufliche Entwicklung in diesem Jahr blickt. Mit 58 Prozent sieht die Mehrheit das Thema neutral, 17 Prozent blicken negativ darauf. Dagegen sind 39 Prozent der Veranstalterbeschäftigten persönlich optimistisch. 55 Prozent haben eine neutrale Einschätzung und nur sechs Prozent sind pessimistisch.

Christian Schmicke

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