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21. Januar 2020 | 14:22 Uhr
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South African Airways streicht vorübergehend München-Flüge

Der hochverschuldete südafrikanische Staatscarrier stellt die Verbindungen zwischen München und Johannnesburg mindestens bis Samstag ein. Reisende sollen auf Verbindungen über Frankfurt und London umgebucht werden. Das bedeutet Mehrkosten und zusätzliche Arbeit für Veranstalter und Reisebüros.

South African Airways Leitwerke

Streckenstreichungen bei SAA betreffen auch den deutschen Markt

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Außerdem werden in den nächsten Tagen Inlandsverbindungen zwischen Johannesburg und Kapstadt sowie zwischen Johannesburg und Durban gestrichen. Die hoch verschuldete Fluggesellschaft teilt dazu mit, die Entscheidung stehe "im Einklang mit der gängigen Vorgehensweise der SAA, Flüge zu überprüfen und Verbindungen mit geringer Nachfrage zu konsolidieren". Die Flugstreichungen dienten zudem dazu, im Zuge des Sanierungsprozesses, der im Dezember eingeleitet worden war, "die Liquidität zu verbessern und die Lage der Fluggesellschaft vor weiteren Kapitalinvestitionen zu optimieren".

Wie es vom Wochenende an weitergeht, ist noch unklar. South African Airways werde "in den kommenden Tagen weitere mögliche Flugplanänderungen prüfen", teilt die Gesellschaft mit. Alle betrieblichen Änderungen würden den Partnern und Kunden "so früh wie möglich mitgeteilt". Für die Reiseveranstalter sind die spontanen Flugplanänderungen des Carriers, der dringend frisches Geld benötigt, ein Problem. Denn in Südafrika herrscht derzeit Hochsommer – und damit touristische Hauptsaison.

Die Konsolidierung auf der Strecke nach Kapstadt sei außerdem erforderlich, da SAA auf dieser Strecke Schulungsflüge für Piloten mit den neuen Airbus 350-900-Flugzeugen durchführe, bevor diese auf internationale Routen eingesetzt würden. Dies habe zu einem vorübergehenden Kapazitätsüberschuss auf der Strecke geführt, heißt es weiter.

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