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21. Januar 2020 | 07:00 Uhr
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Spekulation um RCL-Einstieg bei Hapag-Lloyd Cruises

Über entsprechende Pläne berichtet das Fachportal "FVW" unter Berufung auf Unternehmenskreise. Demnach soll die reine TUI-Tochter Hapag-Lloyd Cruises in TUI Cruises integriert werden. An dem Joint Venture hält die US-Reederei Royal Caribbean Cruises 50 Prozent.

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Ein Joint Venture würde TUI den Ausbau der Expeditions- und Luxussparte erleichtern

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Laut "FVW" wollte TUI die Gerüchte nicht kommentieren. Sie hatten Nahrung erhalten, nachdem der Konzern vergangene Woche mitteilte, die traditionell auf deutschsprachige Gäste ausgerichtete Reederei solle stärker in internationalen Märkten vertrieben werden. Dazu würden "insbesondere Gespräche über Joint-Venture-Strukturen“ wie beim Modell von TUI Cruises geführt, hieß es. Die Expansion der Geschäftsfelder Kreuzfahrten und Hotels solle "kapitalschonend beschleunigt werden".

TUI-Chef Fritz Joussen hatte bereits mehrfach angekündigt, dass der Konzern weiter in Hotels und Kreuzfahrtschiffe investieren wolle. Doch solche Investitionen sind teuer und der Gewinnrückgang im vergangenen Geschäftsjahr macht es  nicht leichter, die erforderlichen Mittel aufzubringen. Zudem dürfte die Pleite von Thomas Cook TUI in Sachen Verschuldung eine Warnung gewesen sein.

Daher ist die Suche nach einem finanzkräftigen Partner für Hapag-Lloyd Cruises folgerichtig. Die Beteiligung von RCL wäre eine nahe liegende Lösung, schließlich sitzt die Reederei bei TUI Cruises bereits mit im Boot und kooperiert zudem mit der britischen TUI-Kreuzfahrtgesellschaft Marella Cruises. Die US-Gesellschaft könnte im Gegenzug ihr Geschäft mit Luxus- und Expeditionskreuzfahrten ausweiten.

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