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18. Dezember 2020 | 12:56 Uhr
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Spekulationen über Airplus-Verkauf durch Lufthansa

Auf der Suche nach Kapital könnte Lufthansa nach dem europäischen Geschäft der Catering-Tochter auch den Reisedienstleister Airplus verkaufen, vermutet das "Manager Magazin". Die Airline erklärt dazu nur, man schaue sich das Portfolio genau an. Dies gelte insbesondere für Töchter, die nicht zum Kerngeschäft gehörten.

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Wie die Nachrichtenagentur "Reuters" unter Berufung auf das "Manager Magazin" berichtet, könnte das für seine Kreditkarten bekannte Tochterunternehmen bei einer Erholung des Marktes für Geschäftsreisen bis zu einer Milliarde Euro einbringen. Lufthansa äußerte sich nicht konkret zu möglichen Verkaufsabsichten, stellte aber klar, dass es keine Notverkäufe geben werde. Daraus lässt sich ableiten, dass eine Trennung von Airplus, wenn überhaupt, erst in Frage käme, wenn der Geschäftsreiseverkehr wieder Fahrt aufnimmt.

Die Fluggesellschaft hatte zuletzt das Europa-Geschäft ihrer Catering-Tochter LSG verkauft. Zudem hatte der Konzern im laufenden Jahr zwei Flugzeuge verkauft und zurückgemietet. Laut „Manager Magazin“ sollen solche Sale-And-Lease-Back-Deals bei künftigen Flotten-Neuzugängen die Regel sein. Aktuell besitzt Lufthansa deutlich mehr als 80 Prozent ihrer Maschinen selbst.

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