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11. April 2021 | 18:20 Uhr
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TUI-Chef hofft auf Sputnik-Impfung in Europa

Um die Bevölkerung in Europa schneller zu impfen, spricht sich Friedrich Joussen für den Einsatz des russischen Vakzins aus. „Ich finde es auch gut, dass sich zum Beispiel der russische Sputnik-Impfstoff seinen Weg nach Europa bahnt“, sagte der Vorstandschef der TUI AG der Deutschen Presse-Agentur.

Joussen Fritz

TUI-Chef Friedrich Joussen befürwortet Sputnik-Einsatz in Europa

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„Wir müssen die Durchimpfung schnell hinkriegen“, so Joussen in dem DPA-Interview. „Wenn nicht alles völlig schief läuft, könnte es im Mai oder Juni dann eine erste Phase geben, in der es in Deutschland mehr Impfangebote als Impfwillige gibt.“ Der TUI-Chef, dessen Hauptaktionär ein russischer Oligarch ist, spricht sich dafür aus, bei der möglichst raschen Durchimpfung der Bevölkerung gegen das Coronavirus dem Präparat Sputnik V aus Russland mehr Chancen zu geben.

„Ich weiß nicht, was die Politik in den nächsten Wochen entscheidet“, so Joussen zur Diskussion über einheitliche Corona-Regeln und die Urlaubschancen. „Was ich aber sehe, sind einige gute Signale und Entwicklungen - in Heimat- wie Zielländern der Kunden.“ In etlichen Regionen bestehe Grund zur Zuversicht. „Die mittelfristigen Buchungen für Reisen in drei bis fünf Monaten - etwa die Karibik, aber auch einige Kreuzfahrten - sind deutlich angestiegen in den letzten Wochen.“

Der TUI-Chef gibt sich zuversichtlich, die staatlichen Kredite zur Rettung des Tourismuskonzern zurückzahlen zu können. Eine Wandelanleihe über 400 Millionen Euro, die TUI am Freitag mit einem Zinssatz von fünf Prozent ausgegeben habe, sei zweifach überzeichnet gewesen. Mit der Emission „können wir den ersten wichtigen Schritt im Rahmen der Refinanzierung unserer Kapitalstruktur planen“, sagt Joussen.

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