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13. Dezember 2021 | 13:08 Uhr
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TUI Cruises darf Kapverden nach Coronafällen nicht anlaufen

Das Kreuzfahrtschiff Mein Schiff 3 musste am Sonntag den geplanten Anlauf des Hafens von Mindelo auf der Insel São Vicente abbrechen, nachdem Coronatests in drei Fällen positiv ausgefallen war. Von TUI Cruises heißt es, das Verbot von Landgängen auf den Kapverden sei "entgegen vorheriger Absprachen" erfolgt.

Mein Schiff 3

Mein Schiff 3 durfte am Wochenende nicht auf den Kapverden anlegen

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In einem Statement, das das Portal Kreuzfahrt-Aktuelles zitiert, bestätigt TUI Cruises, dass eine Fahrplanänderung notwendig geworden sei, nachdem "entgegen vorheriger Absprachen mit den lokalen Behörden plötzlich und unerwartet ein Landgang vollständig geimpfter und getesteter Gäste auf den Kapverden untersagt" worden sei. Hintergrund seien drei positiv getestete Gäste an Bord.

Die drei Fälle seien bei einer Standardtestung vor Anlauf der Kapverden festgestellt worden. Die betroffenen Gäste seien unmittelbar isoliert worden und würden an Bord versorgt, heißt es weiter. Den drei Gästen gehe es gut, sie würden in Las Palmas de Gran Canaria ausgeschifft und gingen an Land in Quarantäne. Die Tests aller anderen Gäste seien negativ gewesen.

Die Mein Schiff 3, die zwischen den Kanaren und den Kapverden unterwegs ist, soll nun am Dienstag Las Palmas auf Gran Canaria und am 15. Dezember Arrecife auf Lanzarote anlaufen. Die Reise ende dann planmäßig am 16. Dezember in Santa Cruz auf Teneriffa, heißt es weiter.

Das Schiff fährt nach Angaben der Reederei aktuell mit 1.725 Gästen und 829 Leuten Besatzung. Alle erwachsenen Gäste an Bord sowie die Besatzung seien vollständig geimpft. Darüber hinaus würden die Gäste vor der Abreise und während der Reise getestet.

Hindernisse für Kreuzfahrtanbieter werden wieder größer

Für die Reedereien tritt angesichts der vierten Pandemie-Welle in Europa und der Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus der Krisenmodus wieder stärker in den Vordergrund. So dürfen etwa MSC Cruises bei den Westeuropa-Reisen der Magnifica und Aida bei aktuellen Reisen mit der Prima im englischen Southampton aufgrund der britischen Einreisevorschriften keine Gäste von Bord lassen. MSC hält dennoch am Anlauf des Hafens fest, um britische Kundschaft ein- und aussteigen zu lassen. Aida Cruises ersetzte dagegen bei zwei Reisen Southampton durch Cherbourg in der Normandie.

In Südafrika hat MSC eine gerade erst gestartete Reihe von Kreuzfahrten mit der Orchestra, die für das lokale Publikum durchgeführt werden sollte, bis zum 8. Januar ausgesetzt. Nach Informationen des Portals IOL mussten am Ende der ersten Reise rund 100 Passagiere nach einem Coronatest zunächst an Bord bleiben. Nach Angaben der Reederei gab es „eine Reihe positiver Testergebnisse“, sämtliche Personen seien aber ohne Erkrankungssysmptome.

Christian Schmicke

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