TUI lässt Provisionsmodell unverändert
TUI ändert die Vertriebskonditionen für das Geschäftsjahr 2026/27 nicht. Das im Vorjahr vereinfachte Provisionsmodell läuft unverändert weiter. Reisebüros erhalten damit weiter zehn Prozent Provision ab 80.000 Euro TUI-Gesamtumsatz. Vertriebschefin Ilka Lauenroth (Foto) spricht von einem fairen und transparenten Modell.
TUI
Ilka Lauenroth hält am vereinfachten Provisionsmodell des laufenden Geschäftsjahres fest
Im vergangenen Jahr hatte TUI die Vertriebskonditionen neu geordnet. Die Einstiegshürde für zehn Prozent Provision sank damals von 150.000 auf 80.000 Euro Umsatz. Zudem wurde das Modell von 21 auf zwölf Umsatzstufen reduziert. Nun bleibt es bei diesem System. Vertriebs- und Franchise-Chefin Ilka Lauenroth sagt, die "neue verbesserte Einfachheit" sei von vielen Reisebüros sehr geschätzt worden.
Die Grundprovision liegt weiter bei 7,5 Prozent bei bis zu 80.000 Euro Umsatz. Ab 80.000 Euro sind es zehn Prozent. Danach steigen die Sätze schrittweise bis auf 12,5 Prozent ab 1,5 Millionen Euro TUI-Gesamtumsatz.
Weiter Zusatzerlöse bei TUI Extra Stars
Zusätzliche Ertragschancen bietet TUI Extra Stars. Bei ausgewählten Hotels können Reisebüros maximal zwei Prozent Zusatzprovision erzielen. Für Franchise-Partner bleiben weitere Verdienstmöglichkeiten erhalten. In der Spitze sind laut TUI 16 Prozent möglich, unter anderem über eine Omnichannel-Komponente und ein Sortimentanteils-Incentive.
Lauenroth begründet die Verlängerung mit dem Ziel, einem "starken und modernen Vertrieb" verlässliche Bedingungen zu geben. Das Modell solle Leistung honorieren und Reisebüros planbare Ertragschancen bieten.
Christian Schmicke
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