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12. Mai 2023 | 16:24 Uhr
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TUI will vorerst an der Provisions-Systematik festhalten

Bindungsgrad, Umsatzhöhe und der Verkauf von Produkten, die für TUI wichtig sind, sollen auch künftig die Säulen der Reisebürovergütung bleiben, sagt TUI-Vertriebschef Benjamin Jacobi. Einen Vorjahresbezug werde es wie versprochen auch 2023/24 nicht geben.

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Bei der TUI-Provision stehen die Zeichen auf Stabilität

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Während der Corona-Pandemie waren aus dem Vertrieb Forderungen laut geworden, die Vergütungssystematik einer grundsätzlichen Überprüfung zu unterziehen. Nicht allein die Umsatzhöhe und Wachstum dürften für die Höhe der Vergütung ausschlaggebend sein, so die Argumentation. Vielmehr müsse auch zusätzliche geleistete Arbeit, etwa bei Umbuchungen oder Flugplanänderungen, angemessen honoriert werden.

Der Vertriebs- und Marketingchef von TUI Deutschland sieht das aktuelle Provisionsmodell von TUI unterdessen weiter auf Kurs. Das bestehende System habe sich bewährt, unterstreicht Jacobi im Reise vor9 Podcast. Der Grad der Bindung eines Reisebüros an TUI, die absolute Umsatzhöhe und der Anteil von besonders relevanten Produkten, wie etwa den Eigenmarken in der Hotellerie, am Verkaufsmix werde auch im kommenden Geschäftsjahr die Höhe der Provision bestimmen. Die Details zur Vergütung werden traditionell bis zum Sommer ausgearbeitet.

Die Malus-Thematik bei geringeren Umsätzen als im Vorjahr, die Reisebüros in der Vergangenheit öfters in Rage brachte, will Jacobi nicht wieder aufleben lassen. Reisebüros könnten beruhigt buchen, ohne im Folgejahr möglicherweise dafür bestraft zu werden.

Wie so oft in Vergütungsfragen wird sich das Echo auf die Vertriebskonditionen im kommenden Geschäftsjahr vor allem an Details festmachen. Die Tonlage von Vertriebschef Jacobi, der seit Februar im Amt ist, deutet indes darauf hin, dass der Konzern wieder stärker die Nähe zu seinen stationären und mobilen Vertriebspartnern sucht.

Christian Schmicke

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