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14. September 2020 | 16:10 Uhr
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Viele Deutsche legen Reisepläne für 2020 ad acta

Das macht eine Umfrage von Counter vor9 deutlich, an der rund 300 Reiseverkäufer teilnahmen. Gut zwei Drittel der Befragten erklären, die meisten ihrer Kunden wollen in diesem Jahr nicht mehr verreisen. Wenn überhaupt, werde extrem kurzfristig gebucht.

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Die Welle neuer Reisewarnungen für das europäische Ausland macht nicht nur bestehenden Reiseplänen einen Strich durch die Rechnung, sondern sie lässt auch die Neubuchungen zum Erliegen kommen. "Die meisten sind einfach nur noch genervt", beschreibt eine Vertriebsexpertin den Gemütszustand ihrer Kundschaft. Die meisten hätten angesichts der zahlreichen Unwägbarkeiten keine Lust mehr zu reisen, wenngleich es durchaus Menschen gebe, die ungeachtet möglicher Reisewarnungen an ihren Plänen festhalten wollten und sich eine möglicherweise nachfolgende Quarantäne zeitlich leisten könnten.

Auch im Hinblick auf einen möglichen Nachholeffekt im nächsten Jahr herrscht keine Euphorie. So meldet nur gut ein Viertel der befragten Reiseprofis, ihre Kunden wollten jetzt nicht reisen, hätten aber schon konkrete Pläne für das nächste Jahr. Und 50 Prozent sagen, ihre Kunden beschränkten sich mit ihren Urlaubsplänen auf Deutschland und die angrenzenden Staaten.

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