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2. Juli 2019 | 07:00 Uhr
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Wie Riu-Chef Luis Riu das Wachstum vorantreiben will

Trotz aller Aktivitäten im Bereich der Stadthotellerie bleibe das Familienunternehmen im Kern ein Urlaubshotelier, sagte Riu dem spanischen Fachportal "Hosteltur". Derzeit schaue man sich weitere Expansionsmöglichkeiten in Südostasien und in neuen afrikanischen Destinationen an.

Riu Luis

Luis Riu legt weiter Wert darauf, dass Hotels, die Riu betreibt, auch Riu gehören

Für das Wachstum der Stadthotellerie sei vor allem die Schwierigkeit, einen guten Standort zu finden, der limitierende Faktor, erklärte der Riu-Chef. Dies sei in den Metropolen „sehr kompliziert“. Neben dem Riu Plaza España in Madrid stehen London, ein zweites Haus in New York und Toronto auf der Liste geplanter Neueröffnungen.

Riu werde weiter die Strategie verfolgen, Hotels nicht nur zu betreiben, sondern auch zu besitzen, sagte Luis Riu gegenüber "Hosteltur". Zwar ermöglichten andere Formen, wie Franchise- oder Management-Verträge ein schnelleres Wachstum. Doch nur bei Hotels, die man besitze, haben man von der Planung über das Design und den Bau bis zum Betrieb alles unter eigener Kontrolle. Das habe 66 Jahre lang sehr gut funktioniert.

Die derzeit schwächere Nachfrage für Reisen in sein Heimatland Spanien kommentierte Riu mit der Feststellung, man habe lange gewusst, dass es sich bei den Rekordzahlen der vergangenen Jahre, insbesondere auf den Kanaren, um eine Folge der Schwäche anderer Destinationen gehandelt habe, von der Spanien profitierte. Die Erholung von Reisezielen wie der Türkei, Ägypten oder Tunesien sei für die Branche eine gute Nachricht, auf die man bei Riu mit der Konzentration auf weitere Qualitätsverbesserungen in den spanischen Anlagen reagiere.

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