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19. August 2021 | 12:26 Uhr
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Zukunftsforscher sehen Reiselust der Deutschen schwinden

Fast zwei Drittel der Deutschen wollen nach einer Umfrage der Stiftung für Zukunftsfragen künftig nicht mehr jedes Jahr verreisen. Das seien doppelt so viele wie vor 30 Jahren, erklären die Autoren. Stattdessen wollten viele Bundesbürger ihren Urlaub "auch mal zu Hause verbringen".

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Ein Grund für die Reisezurückhaltung sei eine zunehmende Flugscham. Gerade bei Kurztreckenflügen steige der Rechtfertigungsdruck, so die Stiftung für Zukunftsfragen. Statt Anerkennung für einen Wochenendtrip nach London oder Paris ernteten Reisende Unverständnis und Kopfschütteln aus ihrem Umfeld. Zudem stiegen die Reisekosten.

Sicherheit sei zudem die Grundvoraussetzung für eine Reise, erklären die Meinungsforscher. Durch Naturkatastrophen, Terroranschläge und die Coronapandemie habe die Angst auf Reisen in den vergangenen Jahren zugenommen. Zudem würden deutsche Städte durch Kultur- und Freizeitangebote zunehmend attraktiver. Sie zögen damit nicht nur Touristen an, sondern auch die Einheimischen.

Für die Studie wurden im Juli 2021 rund 3.000 Menschen befragt.

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