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17. Juni 2026 | 15:04 Uhr
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Lastminute.com will jede vierte Stelle abbauen

Der Online-Reiseanbieter Lastminute.com richtet sein Geschäft stärker auf KI aus und will laut CEO Alessandro Petazzi (Foto) rund 25 Prozent der Belegschaft entlassen. Bei etwa 1.600 Mitarbeitern entspricht das rund 400 Stellen. Der Umbau soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein und ab 2027 jährliche Einsparungen von rund 16 Millionen Euro bringen.

Petazzi Allessandro

KI-Einsatz und Stellenabbau hängen bei Lastminute.com offenbar eng zusammen

Das Unternehmen will KI nach eigenen Angaben in zentrale Prozesse integrieren und die Organisation neu ausrichten. Ziele seien mehr Effizienz, bessere Skalierbarkeit und profitables Wachstum, heißt es. Man sehe die Reisebranche durch KI in einem grundlegenden Wandel.

Petazzi sagt, KI verändere die Art, wie Kunden suchen, buchen und betreut werden. Auch die Struktur der Unternehmen werde davon erfasst. Lastminute wolle deshalb schlanker und schneller werden.

Keine Zahlen für einzelne Standorte

Der Stellenabbau betrifft mehrere Länder. Eine Aufschlüsselung nach Standorten oder Funktionen nennt Lastminute nicht. Die Umsetzung soll nach lokalen gesetzlichen Vorgaben und mit den vorgeschriebenen Konsultationen der Arbeitnehmervertretungen laufen.

Der Hauptsitz in Chiasso im Schweizer Kanton Tessin soll bestehen bleiben. Dort seien weiterhin ein großer Teil der Belegschaft und die Konzernleitung angesiedelt, teilt eine Sprecherin mit. Zu Lastminute gehören neben der Hauptmarke auch Volagratis, Rumbo, Weg.de, Bravofly, Jetcost und Hotelscan.

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