Der anhaltende Krieg in der Golfregion zwingt Veranstalter und Airlines, Reisen und Flüge abzusagen. Dertour streicht die Reisen vorerst bis zum 27. März, Schauinsland bis zum 31. März. Eurowings will bis Ende Juni nicht mehr nach Dubai fliegen.
Der anhaltende Krieg in der Golfregion zwingt Veranstalter und Airlines, Reisen und Flüge abzusagen. Dertour streicht die Reisen vorerst bis zum 27. März, Schauinsland bis zum 31. März. Eurowings will bis Ende Juni nicht mehr nach Dubai fliegen.
Nach Air New Zealand setzt auch SAS den Rotstift an und dünnt den Flugplan wegen hoher Kerosinpreise aus. Rund 1.000 Flüge streicht die skandinavische Airline allein im April. "Der Preis für Kerosin hat sich innerhalb von zehn Tagen verdoppelt" sagt CEO Anko van der Werff. Die meisten der im März gestrichenen Flüge betreffen Strecken in Norwegen. Nur wenige Verbindungen in Schweden und Dänemark fallen laut SAS weg. Euronews
US-israelische Angriffe haben im Iran mehrere Unesco-Welterbestätten beschädigt. Betroffen sind Paläste (Foto Golestan Palast) und Moscheen in Teheran und Isfahan. Explosionen und Druckwellen hätten Schäden an historischen Gebäuden und Kunstwerken verursacht, heißt es. Die Unesco zeigt sich besorgt, um das kulturelle Erbe im Iran. Deutsche Welle
Der Iran-Krieg wirkt sich negativ auf die Buchungen am Counter aus. Reisebüros berichten von ausbleibenden Anfragen und verschobenen Reiseplänen. Expis wünschen sich deshalb mehr Flexibilität von den Veranstaltern, um verunsicherten Kunden mehr Sicherheit zu geben. "Wenn Reisende wissen, dass sie problemlos umbuchen oder stornieren können, fällt die Buchungsentscheidung leichter", sagt VUSR-Präsidentin Marija Linnhoff. Flexible Produkte hätten sich bereits in der Pandemie bewährt. Coral Travel und LMX haben reagiert und inkludieren den Flextarif vorübergehend kostenlos. Touristik Aktuell
Reiseveranstalter reagierten auf die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für Israel, Jordanien, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und Oman weiter mit Absagen, vor allem auf kurze Sicht, und flexiblen Umbuchungsregeln sowie Stornierungsmöglichkeiten. Ein Überblick.
Der Iran-Krieg wirkt sich zunehmend auf den internationalen Reiseverkehr aus. Steigende Kerosinpreise, gesperrte Lufträume und längere Flugrouten erhöhen die Kosten vieler Airlines, einige heben bereits Ticketpreise an. Gleichzeitig verschieben sich touristische Ströme – mit Verlierern und Profiteuren.
Die angespannte Lage im Nahen Osten wirkt sich weiter intensiv auf den Tourismus aus. Reiseveranstalter sagen Programme ab, Airlines setzen Verbindungen aus und organisieren gemeinsam mit Behörden Rückholaktionen für Reisende.
Um dem Iran-Krieg zu entkommen, erleben Touristen stressige Stunden. Hunderte warten in Notunterkünften auf den Botschaftsaufruf für die Busreise nach Maskat im Oman. Kranke, Schwangere und Kinder haben Vorrang, der Trip dauert 30 Stunden bis nach Frankfurt. Viele Reisende fühlen sich von ihren Veranstaltern alleingelassen, während sie auf die Evakuierung hoffen, um endlich nach Deutschland zurückkehren zu können. Tagesschau
Der Konflikt mit Iran bringt den Reiseverkehr im Nahen Osten weiter durcheinander. Mehrere Veranstalter haben Reisen abgesagt, bieten kostenlose Umbuchungen an und organisieren Rückholflüge. Dertour bringt Gäste mit Sonderflügen aus der Region zurück. Auch TUI arbeitet an Rückholverbindungen, zudem können erste Kreuzfahrtgäste die Heimreise antreten.
Der Konflikt mit Iran bringt den Reiseverkehr im Nahen Osten weiter durcheinander. Mehrere Veranstalter haben Reisen abgesagt, bieten kostenlose Umbuchungen an und organisieren Rückholflüge. Dertour bringt Gäste mit Sonderflügen aus der Region zurück. Auch TUI arbeitet an Rückholverbindungen, zudem können erste Kreuzfahrtgäste die Heimreise antreten.