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8. Mai 2023 | 07:00 Uhr
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Im Sommer stürmen Trailrunner die Berge um Davos Klosters

Trailrunning ist der neue Laufsport-Trend, der sich ideal in Graubündens Bergwelt ausüben lässt. Dabei lassen Läufer die asphaltierten Wege der Stadt hinter sich und schlagen sich ins Gelände. Eine Art Höhentraining, bei der die Sportler vom hochalpinen Reizklima der Bergwelt profitieren. 

Schweiz Davos Trailrunning Foto Christian Egelmair.jpg

Die faszinierenden Bergpanoramen locken Trailrunner nach Davos Klosters

Die Vielfalt an Trailrunning-Möglichkeiten in Davos und Klosters wird von Anfängern und Spitzensportlern gleichermaßen geschätzt. Insgesamt kommt die Region auf mehr als 700 Kilometer Trailrunning-Routen und bietet passendes Terrain für jedes Trainingslevel.

Was dafür spricht: Wie jeder Outdoor-Laufsport ist man aktiv und an der frischen Luft. Dabei geht es primär nicht um Zeiten oder Rekorde, sondern der Weg ist das Ziel. Und es ist einfach: Man sucht sich eine Route aus und läuft los, folgt dem Gelände und genießt die Natur. Die Konzentration gilt dabei nicht nur dem Bergpanorama, sondern vor allem dem Untergrund, Wurzeln und Steine wollen gemeistert werden. Selbst bei Stammstrecken ist die Umgebungsatmosphäre wegen unterschiedlicher Lichtstimmungen und Wetterverhältnisse immer wieder anders.

Grundlagen schaffen: Wer noch nicht ganz so erfahren und trainiert ist, sollte zuvor ein Trailrunning-Camp absolvieren. Mehrere davon werden in der Region Davos Klosters angeboten. Dabei erhalten Teilnehmer Tipps und Tricks fürs Laufen im Gelände, sollten aber eine gewisse Grundkondition mitbringen, da es durchaus auch knackig steilere Anstiege am Hang zu bewältigen gilt. 

Wo es besonders schön ist: Einheimische Trailrunner wie Jasmin Nunige schätzen die Wege im Davoser Seitental Dischma oder den Panoramaweg auf den Parsenn, der auf 2.300 Meter reichlich Hochgebirgsfeeling bietet – mit der Bergbahn kommt man bei nachlassender Kondition leicht wieder zurück. Zudem gibt es viele weitere Wege, die sich mal an Familien, mal an Panorama-Fans und mal an Spitzensportler richten – von leicht bis schwer ist alles dabei. 

Mehrtagestouren: Der Drei-Tage-Trail von Davos über Klosters bis zur Bergstation Fanas führt quer durchs malerische Prättigau. Dieser erste Mehrtagestrail in Graubünden verspricht verspielte Trails und ein abwechslungsreiches Terrain, folgt teilweise Österreichs Landesgrenze und bietet mehrere auf Trailrunner eingestellte Hotels, Herbergen und Almhütten zur Übernachtung. Einige der Trails ziehen sich auf mehr als 2.700 Meter Höhe. 

Die Top-Tour: Mit der Via Grischuna wurde ein neuer Mehretappenweg eingeführt, über den man in sieben Etappen mit insgesamt 165 Kilometern von Davos Klosters nach St. Moritz läuft. Die Route ist von Juni bis Mitte Oktober ideal begehbar. Überwunden werden dabei rund 9.000 Höhenmeter, und die Trails führen durch weite und felsige Täler, zu kristallklaren Bergseen und hell leuchtenden Gletschern – eine der schönsten Trailrunning-Kulissen der Welt. Mit sieben Übernachtungen inklusive Gepäcktransport und einer ausgearbeiteten Routenführung gehört die Via Grischuna auf die Bucket List jedes Bergläufers. 

Sven Schneider

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