Das Essen sei schlecht gewesen, die Hygiene in seinem Hotel auf den Kapverdischen Inseln mangelhaft. Deshalb habe er an Durchfall, Erbrechen und Fieber gelitten, klagte ein britischer Urlauber. Er wollte von TUI wegen entgangener Urlaubsfreud einen Teil des Reisepreises erstattet haben.
Bei TUI in Großbritannien sah man sich daraufhin den Facebook-Account des Briten genauer an – und verklagte anschließend den Kunden seinerseits. Der Grund: Der Mann hatte aus dem angeblich so schlimmen Urlaub mehrere Bilder gepostet – unter anderem vom "besten chinesischen Essen, das ich je hatte" – aus dem Hotelrestaurant.
Das Gericht in Cardiff sprach nach einem Bericht des britischen Fachportals "Travel Weekly" ein eindeutiges Urteil: Der Urlauber muss wegen seiner Falschbehauptung eine Strafe 20.000 Britischen Pfund zahlen.