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12. Juni 2019 | 07:00 Uhr
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Bahn startet Sanierung der ICE-Strecke auf Nord-Süd-Achse

Bahnreisende, die entlang der Nord-Süd-Achse mit dem ICE unterwegs sind, müssen sich in den nächsten Monaten auf um 30 bis 45 Minuten längere Fahrzeiten einstellen. Die erste Etappe mit Arbeiten zwischen Hannover und Göttingen dauert ein halbes Jahr.

In dem südniedersächsischen Streckenabschnitt zwischen Hannover und Göttingen wird, wenn der Zeitplan der Bahn aufgeht, bis in den Dezember hinein gebaut. Gleise, Weichen und Schotter werden ebenso erneuert wie Oberleitungen und Masten sowie die Strom- und Sicherungstechnik. Dadurch müssen die ICE-Züge auf andere Strecken ausweichen. Die Mehrbelastung der Schienenwege hat auch Auswirkungen auf den Regionalverkehr, bei dem es zu Zugausfällen und anderen Fahrzeiten kommt.

Bis 2023 sollen die gesamte Schnellstrecke zwischen Hannover und Würzburg sowie der Abschnitt zwischen Mannheim und Stuttgart saniert werden. Beide ICE-Trassen wurden zu Beginn der 1990er Jahre in Betrieb genommen und benötigen daher eine Auffrischung.

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