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5. Dezember 2019 | 13:28 Uhr
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Südafrikas Homecarrier flüchtet in den Gläubigerschutz

SAA geht das Geld aus. Jetzt hat die staatliche South African Airways den drohenden Kollaps quasi in letzter Minute abgewendet und sich unter Gläubigerschutz gestellt. Ein Sonderverwalter soll die Geschäfte übernehmen und eine „radikale Restrukturierung“ durchziehen. Die Deutschland-Flüge finden vorerst weiter statt.

South African Airways Leitwerke

Eine satte Finanzspritze soll South African Airways in der Luft halten

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Südafrikas Minister für Staatsbeteiligungen hat für den Umbau der Airline umgerechnet rund 125 Millionen Euro bereitgestellt. Zudem erhält SAA einen Bankkredit in gleicher Höhe, berichtet das Luftfahrtportal Aero. Damit soll der Flugbetrieb aufrechterhalten werden.

SAA ist ein wichtiger Airline-Partner der Reiseveranstalter für Trips ins südliche Afrika. Die Fluglinie startet tägliche von Frankfurt und München mit Großraumflugzeugen nach Johannesburg. Von dem SAA-Drehkreuz geht es weiter in touristische Ziele wie Kapstadt, aber auch nach Botswana oder Simbabwe. Die Flüge sind nach Auskunft von SAA gut gebucht, das südliche Afrika sei bei deutschen Urlaubern gefragt.

Der Umbau der strauchelnden Airline dürfte allerdings auch zu Streichungen im Flugplan führen. Welche Strecken davon betroffen sein werden, ist noch nicht klar.

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