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25. November 2021 | 13:37 Uhr
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Ampel will Airlines zu Kundengeldabsicherung verpflichten

Flugreisen sollten"„in die Pauschalreise-Richtlinie bezüglich der Insolvenzabsicherung einbezogen werden", heißt es im Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP. Damit schließt sich die künftige Bundesregierung einer langjährigen Forderung von Verbraucherschützern und Reisebüros an.

Insolvenz

Airlines sollen ihre Kundengelder künftig gegen Pleiten absichern

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"Wir setzen uns dafür ein, dass Flugreisen in die Pauschalreise-Richtlinie bezüglich der Insolvenzabsicherung einbezogen werden", heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Koalitionsvertrag der künftigen Ampelkoalition. Wie eine solche Verpflichtung ausgestaltet werden könnte, lässt das Papier offen.

Eine weitere geplante Neuregelung dürfte die Airlines ebenso auf die Palme bringen: So genannte "No-show"-Klauseln, die in den AGB der Airlines regeln, dass der Rückflug oder Weiterflug entschädigungslos verfällt, wenn der Hinflug nicht angetreten wird, will die künftige Bundesregierung im AGB-Recht verbieten.

Automatisierung bei Entschädigungen

Auch bei Entschädigungs- oder Ausgleichszahlungen für verspätete oder ausgefallene Flüge oder Züge will die künftige Bundesregierung eine Neuregelung einleiten. Diese sollen laut Koalitionsvertrag "bei allen Verkehrsträgern automatisiert werden".

Bei der Neuregelung der Fluggastrechteverordnung will sich die Koalition aus SPD, Grünen und FDP "für den Erhalt des bestehenden Schutzniveaus einsetzen". Die Aufsichtsbefugnisse des Kraftfahrt-, des Luftfahrt-, des Eisenbahnbundesamtes und der Bundesnetzagentur solle "im Hinblick auf kollektive Verbraucherinteressen" ohne zusätzliche Bürokratie erweitert werden.

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