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14. Mai 2020 | 15:36 Uhr
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Ferienhäuser an deutschen Küsten jetzt schon knapp

Das Buchungsvolumen für Ferienunterkünfte sei seit der Ankündigung von Öffnungen im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 200 Prozent gestiegen, berichtet der Ferienhausvermittler Destination Solutions (DS), eine Tochter von HRS. Vor allem an den Küsten und am Alpenrand werde das verfügbare Angebot bereits spürbar geringer.

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Schon jetzt seien die Regionen an Ostsee- und Nordseeküste sowie die Inseln gut ausgelastet, sagt DS-Geschäftsführer Timo Beyer. Für Juli und August seien auch Unterkünfte an Mecklenburgischer Seenplatte sowie am Alpenrand sehr gefragt. In anderen Regionen gebe es dagegen noch freie Angebote.

Trotz des Buchungsansturms auf Ferienhäuser und Ferienwohnungen sei der Preisanstieg in den Urlaubsregionen noch moderat, so Beyer. Die höchsten Preise würden im August mit etwa 120 Euro pro Nacht erzielt; die Tarife schwankten jedoch stark nach Region. Deutlich werde dabei, dass Reisende in diesem Jahr bereit seien, insgesamt mehr Geld für ihren Urlaub in Deutschland ausgeben.

"Kein kurzfristiger Trend"

Angesichts der spürbar eingeschränkten Alternativen im Ausland buchten die Deutschen längere Aufenthalte im eigenen Land, sagt der DS-Chef. Diese Entwicklung beobachte man für alle Monate des Jahres. Für August etwa betrage die durchschnittliche Aufenthaltsdauer 8,6 Nächte anstatt, wie zuvor, 6,4. Auch in anderen Monaten, wie etwa im Dezember, betrage der Schnitt zum Beispiel 5,2 gegenüber 3,7 Nächten im Vorjahr.

"Die Deutschen stellen sich keineswegs nur kurz auf einen Schwenk zum Urlaub in Deutschland ein", glaubt Beyer. Die Urlauber setzten auch in der mittelfristigen Reiseplanung auf „heimatnahen Urlaub“, so der Manager, dessen Geschäftsmodell eine solche Entwicklung freilich entgegenkäme. Die HRS-Tochter Destination Solutions vertreibt als offener Marktplatz rund 180.000 Ferienunterkünfte in Deutschland sowie Schnittstellen zu den gängigen Buchungssystemen und Buchungsportalen.

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