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17. März 2021 | 07:00 Uhr
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Hashtag #PerspektiveJetzt soll Politikern Druck machen

Geballte Verbands-Power: In seltener Einigkeit starten acht Branchen-Organisationen gemeinsam eine Social-Media-Initiative mit dem Hashtag #PerspektiveJetzt“. Die Verbände wollen damit Reiseprofis und reisewillige Menschen mobilisieren und der Politik Druck machen, dem Tourismus eine Perspektive und einen Öffnungsfahrplan zu geben.

Branchenkamapgne PerspektiveJetzt DTV Foto Schmallenberger Sauerland Tourismus

Post von Sauerland Tourismus im Rahmen der Social-Media-Initiative #PerspektiveJetzt

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Karibik-Fans aufgepasst: Themenwoche CURAÇAO in Counter vor9

Karibisches Flair, europäische Qualität, Traumstrände, Taucherparadies und ein lebensfrohes Völkchen. Was noch alles für Curaçao spricht, erfahren Sie hier. Außerdem gibt es Preise bei dem Gewinnspiel von Curaçao. Eine Themenwoche von Counter vor9 rückt auch Ihre Destination in den Mittelpunkt.

Die Initiative #PerspektiveJetzt ist am Dienstag bei Facebook, Twitter, Instagram und Co. gestartet. Einzelne Tourismusakteure, Betriebe, Gastgeber, Inhaber ebenso wie Angestellte und alle, die wieder Lust auf Reisen, Tourismus, Urlaub und Gastronomie haben, können mitmachen und sollen auf Social Media ihre Geschichte rund ums Reisen erzählen. Der Erfolg der Kampagne dürfte wesentlich davon anhängen, wie viele einzelne Personen mitmachen.

"Unsere Unternehmen brauchen jetzt dringend Perspektive und Planungssicherheit. Der Tourismus muss daher auf die politische Agenda", so Norbert Fiebig, Präsident des Deutschen Reiseverbands. "Mit Impfen, Testen, digitaler Kontaktnachverfolgung und den Schutz- und Hygienekonzepten ist sicherer Tourismus möglich", sagt Reinhard Meyer, Chef des Deutschen Tourismusverbandes. Der Präsident des Busverbandes RDA, Benedikt Esser, erwartet zudem "bundesweit einheitliche Regelungen und keinen föderalen Flickenteppich".

"Die Tourismusbranche ist an einem Punkt angelangt, an dem sie auf wichtige Entscheidungen der Politik angewiesen ist, damit ihr Überleben gesichert wird", unterstreicht Vorstand Michael Buller vom Verband Internet Reisevertrieb. "Bei Reisen ist eine differenzierte Betrachtung nach Zielen und Reiseformen überfällig", fordert Jochen Szech vom Mittelstandsverband ASR. Viele Reiseziele hätten deutlich niedrigere Inzidenzen als Deutschland.

"Der Endlos-Lockdown ist keine Lösung für das Gastgewerbe – nicht für die Unternehmer, nicht für die Beschäftigten", sagt Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes. Das Prinzip "Hotels zu, Mobilität runter, Infektionen eingedämmt", funktioniere nicht, ergänzt Otto Lindner, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland. "Wir bauen darauf, dass die Politik endlich bereit ist, auch unseren Kunden und Unternehmen ein Stück ihrer Freiheiten im Vertrauen auf verantwortungsvolles Handeln zurückzugeben", hofft Michael Frenzel vom Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft.

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