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15. April 2020 | 01:05 Uhr
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Kartellamt segnet Kundengeldabsicherung von TUI und DER ab

Am 27. März hatten beide Unternehmen ihre Absicht angemeldet, den bis dahin mit weniger als sechs Millionen Euro Kapital ausgestatteten Deutschen Reisepreis-Sicherungsverein (DRS) mit genügend Geld zu bedienen, um ihn als eigene Versicherung nutzen zu können. Dem stimmte die Behörde nun zu.

Insolvenz

TUI und DER Touristik dürfen das Kapital für den DRS aufstocken

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Die in die Wege geleitete Kapitalspritze gilt als Alternative für den Fall, dass die eigentlich geplante Lösung mit Rückversicherern zur Abdeckung der Risiken des DRS nicht zustandekommt. In den gemeinsamen Fonds wollen beide Konzerne laut "Handelsblatt" zusammen 130 Millionen Euro Liquidität einbringen. Brancheninsider gehen laut dem Fachportal "FVW“ davon aus, dass die nunmehr genehmigte Kapitalaufstockung die beiden Branchenriesen deutlich teurer zu stehen kommen würde als der angestrebte Weg über Rückversicherer.

In jedem Fall dürfte der Verkauf von Pauschalreisen durch die beiden Konzerne nun weiter abgesichert sein. Um eine verlässliche Absicherung von Kundenanzahlungen zu erreichen, ohne die Reiseveranstalter für Urlaubspakete kein Geld annehmen dürfen, hatte die Finanzaufsicht Bafin TUI und DER Touristik eine Frist bis zum 28. April gesetzt.

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