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13. Februar 2026 | 17:49 Uhr
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TUI startet als Veranstalter in Rumänien

TUI will mit Rumänien einen weiteren osteuropäischen Quellmarkt erschließen. Zum Auftakt bietet TUI Rumänien Reisen von vier Flughäfen an. Vertrieben wird über zunächst 200 Partnerreisebüros sowie digital über Website und App. Das Agenturnetz soll bis Ende 2026 auf 500 Büros wachsen, zudem sind eigene Filialen geplant.

Rumänien Landkarte

Rumänien soll, ebenso wie andere osteuropäische Länder, die Abhängigkeit von TUI von den traditionellen Quellmärkten verringern

CEO Sebastian Ebel spricht von einem weiteren Schritt, um "unsere Strategie in Wachstum umzusetzen" und unabhängiger von traditionellen Märkten zu werden. Rumänische Kunden sollen Zugang zum globalen Portfolio und den Hotelmarken wie TUI Magic Life, TUI Blue und Riu erhalten.

Teil eines osteuropäischen Wachstumskonzepts

Der Markteintritt ist Teil des sogenannten Osteuropa-Clusters der TUI Group. Polen und Tschechien gehören bereits dazu, Rumänien ist nun der jüngste Zugang. Polen gilt als strategische Blaupause für die Region.

Rumänien sei "der nächste Schritt hin zu einer starken, regional verankerten TUI-Plattform in Osteuropa", sagt Mircea Tudose, Managing Director Expansion Businesses. Bis 2030 sollen weitere Märkte folgen.

Fokus auf Mittelmeerziele

Zum Start konzentriert sich das Angebot auf bei rumänischen Kunden etablierte Urlaubsziele. Dazu zählen die Türkei, Griechenland, Spanien, Zypern, Ägypten und Tunesien. Eine Ausweitung des Portfolios sei geplant, heißt es von TUI. Buchbar sind auch Fernziele wie Sansibar, Jamaika und die Malediven.

Die Abflüge erfolgen ab vier Flughäfen: Bukarest, Cluj Napoca, Timișoara und Iași. Damit deckt TUI nach eigenen Angaben einen Großteil des Landes ab.

Hybrides Vertriebsmodell

TUI Rumänien setzt auf eine Kombination aus stationärem und digitalem Vertrieb. Zum Start arbeiten 200 Partnerreisebüros mit dem Veranstalter zusammen. Bis Ende 2026 soll das Netz auf 500 Agenturen wachsen. Parallel plant TUI, im Laufe des Jahres bis zu fünf eigene Reisebüros zu eröffnen. Weitere Filialen sollen folgen.

Christian Schmicke

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