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1. September 2021 | 20:41 Uhr
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Lufthansa startet Sonderflüge wegen des Bahnstreiks

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag beginnt der fünftägige Streik der Lokführergewerkschaft GDL. Die Bahn reagiert mit einem Notfahrplan und bittet Kunden, ihre Reisen zu verschieben. Lufthansa will mit mehr Kapazität auf innerdeutschen Flügen eine Alternative bieten.

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Der Fernverkehr von und nach Berlin ist vom GDL-Streik besonders stark betroffen

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Die Fronten zwischen Bahn und GDL sind verhärtet und die Politik greift nicht ein. Die Gewerkschaft hat ein neues Angebot der Bahn abgelehnt und zieht den Streik durch. Ausbaden müssen dies die Kunden. Fünf Tage lang wird wahrscheinlich nur jeder vierte Fernzug fahren. "Bitte verschieben Sie Ihre vom 2. bis 6. September geplanten Fernverkehrsreisen, wenn Sie nicht zwingend fahren müssen", so der Appell der Bahn. Die Gültigkeit aller Tickets werde ausgeweitet.

Auf den Kernstrecken im Westen Deutschlands will die Bahn während des Streik im Zwei-Stunden-Takt fahren, etwa von Hamburg nach Frankfurt oder von Düsseldorf nach München. Von Berlin aus sind nur Richtung Hannover Fernzüge alle zwei Stunden vorgesehen. Andere Verbindungen von der Hauptstadt wie nach Hamburg oder Nürnberg verkehren seltener. Nach Dresden geht es gar nur mit dem Bus. Der aktuelle Fahrplan wird auf Bahn.de veröffentlicht.

Vom Streik betroffen ist auch der Fernverkehr ins Ausland. Die Züge der Deutschen Bahn nach Dänemark und Polen sind während des Streiks ganz gestrichen. Die ICE von Frankfurt nach Brüssel, Amsterdam und Paris fahren planmäßig. Ebenso die Züge von Stuttgart nach Paris, von Hamburg nach Zürich, von München nach Verona und von Passau nach Wien.

Lufthansa und Eurowings haben angekündigt, während des Bahnstreiks ihre Flugkapazität auf innerdeutschen Strecken um 7.000 Plätze aufzustocken. Zum einen sollen auf rund 150 Flügen größere Maschinen eingesetzt werden. Dazu kommen rund 30 Sonderflüge. Im Fokus stehen die Verbindungen nach Berlin und Hamburg.

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