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10. Mai 2021 | 08:15 Uhr
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Minister und Virologe machen Hoffnung auf Sommerurlaub

"Der Sommer kann ganz gut werden in Deutschland", sagte der Berliner Virologe Christian Drosten im ZDF. Auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier glaubt, dass Hotels im Sommer wieder öffnen werden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gibt sich auch für Ferien im europäischen Ausland optimistisch.

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Aus dem Sommerurlaub an der Ostseeküste könnte dieses Jahr wieder etwas werden

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„Innerhalb der EU wird das Reisen voraussichtlich nicht von der Impfung abhängig sein. Auch mit den Testungen wird man sich europaweit gut bewegen können“, sagte Spahn der „Rheinischen Post“. Von Reisen auf andere Kontinente rät der Gesundheitsminister jedoch noch ab. „In dieser hoffentlich letzten Phase der Pandemie würde ich keine großen Fernreisen planen, Nordsee statt Südsee quasi.“

Altmaier fordert einheitliche Regeln

Auch Altmaier macht Hoffnung: "Wenn sich alle Mühe geben und vorsichtig sind bei den nächsten Öffnungen, werden wir erleben, dass Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen öffnen und die Menschen hier in Deutschland Urlaub machen können", sagt der Wirtschaftsminister in der ARD. Allerdings müssten sich Bund und Länder abstimmen. Es sei kaum vermittelbar, "wenn man am Bodensee Urlaub machen kann und einige Kilometer weiter in Garmisch-Partenkirchen nicht".

Altmaier will beim Sommerurlaub keine Impfvorteile. Wenn Hotels öffnen dürften, dann nicht nur für Geimpfte und Genesene. Auch Übernachtungen von negativ Getesteten müssten dann erlaubt sein. Ansonsten sei das eine Ungleichbehandlung, so Altmaier. Er wolle sich hier für eine Abstimmung zwischen Bund und Ländern einsetzen.

Drosten sieht ab Juni positiven Impfeffekt

Auch der Chefvirologe der Berliner Charité zeigt sich zuversichtlich für den Sommer. „Der Sommer kann ganz gut werden in Deutschland“, sagt Drosten im ZDF. Gerade draußen werde wieder vieles zugelassen werden können, erklärte er auf die Frage nach Urlaub und Außengastronomie. „Ich denke, dass wir zum Juni hin erstmals Effekte sehen, die der Impfung zuzuschreiben sind.“

Man dürfe aber nicht in „totale Euphorie“ verfallen, so Drosten. „Die Krankheit wird im Herbst nicht verschwunden sein“, sagte er. Ungeimpfte könnten sich weiter anstecken und erkranken, aber eine unkontrollierte Verbreitung werde es so nicht mehr geben.