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12. Oktober 2020 | 14:33 Uhr
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Neuer Anbieter für mobilen Vertrieb geht an den Start

"Mein Urlaubsglück" heißt die neue Marke, mit der die Rita AG den Markt im mobilen Reiseverkauf aufrollen will. Technik und Infrastruktur der neuen Plattform wollten auch die AER Kooperation und LCC für eigene mobile Vertriebsnetze nutzen, berichtet der designierte Vorstand der Rita AG, Kurt Koch (Foto).

Koch Kurt
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Eigentlich war die Rita AG, die hinter dem Projekt steht, 2018 gegründet worden, um der Branche ein Reisebüro-Treueprogramm und IT-Dienstleistungen anzubieten. Nun kommt es im Zuge der Corona-Krise anders. Das Unternehmen, das nach eigener Darstellung derzeit 30 Aktionäre hat und in dessen Aufsichtsrat unter anderem der ehemalige LCC-Vorstand Wilfried Klotmann und Thomas Wiedau, Geschäftsführer der Aerticket Consolidator Holding sitzen, will Reiseverkäufer gewinnen, die "unabhängig von Reiseveranstaltern und auf dem neuesten Stand der Technik arbeiten möchten", sagt Kurt Koch. Der ehemalige Geschäftsführer der mobilen Vertriebsmarken von TUI berät die Rita AG derzeit; noch in diesem Monat soll er in den Vorstand berufen werden.

AER und LCC mit im Boot

Die Plattform, die die neue Marke "Mein Urlaubsglück" bereits nutzt, solle "mit einem Expertenteam alle Aufgaben im Hintergrund übernehmen“, so Koch weiter. Die AER Kooperation und LCC haben eine Vereinbarung unterzeichnet, um Technologie und Infrastruktur für ihre eigenen neuen mobilen Vertriebsplattformen zu nutzen. Der AER-Consolidator Aerticktet stellt mit seinem Buchungs-Tool Cockpit Holidays einen Teil des Technikpakets für die angeschlossenen Reiseverkäufer. Seine neue moblie Vertriebskooperation soll AER Mobile heißen. Für die LCC, die mit der Marke Travelnet gehörte die Kette einst zu den Pionieren im mobilen Vertrieb gehörten, bedeutet der Plan eine Rückkehr in das Geschäftssegment.

Mobiler Vertrieb erhält durch Krise Auftrieb

Beide Reisebüroorganisationen glauben, ebenso wie der designierte Rita-Vorstand Koch, dass jetzt die große Stunde des mobilen Vertriebs schlägt. Zum einen weil sich gerade viele kleinere Reisebüros angesichts der durch die Corona-Krise bedingten Umsatzausfälle die Kosten für den Betrieb eines eigenen Ladenlokals über kurz oder lang nicht mehr leisten können. Und zum anderen, weil im Zuge der Krise viele Reiseprofis ihren Job verlieren und nach einer neuen Beschäftigung Ausschau halten. Ihnen könne man nun ein "schlüsselfertiges Vertriebeskonzept anbieten", wird LCC-Geschäftsführer Markus Orth zitiert.

Das Basispaket soll inklusive Outlook Exchange, eigener Homepage und Kundenverwaltung 48 Euro pro Monat kosten, kündigt Koch an. Es könne je nach Bedarf im Bausteinkastensystem aufgestockt werden. Bis zum Jahresende sollen "mehrere Hundert“ mobile Reiseberater an das System angeschlossen sein.

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