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7. Juni 2023 | 12:50 Uhr
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Summe gesperrter Gelder von Airlines wächst kräftig

Laut der Airline-Organisation Iata ist die Summe der Gelder, die Airlines für Ticketverkäufe zustehen, aber von nationalen Regierungen zurückgehalten werden, binnen eines Jahres um 47 Prozent auf rund 2,1 Milliarden Euro gestiegen. Gut zwei Drittel der gestrandeten Mittel entfallen dabei auf fünf Länder.

Flugzeug

Airlines warten noch auf mehr als zwei Milliarden Euro, die nicht an die Muttergesellschaften abgeführt werden können

Dabei handelt es sich um Zahlungsströme, die durch Verkäufe von Fluggesellschaften auf ausländischen Märkten generiert werden, aber aufgrund von Beschränkungen der jeweiligen Regierungen nicht an die Muttergesellschaft zurückgeführt werden können. Auf die fünf wichtigsten Länder entfallen laut Iata 68 Prozent der blockierten Mittel, die restlichen 32 Prozent verteilen sich nach Angaben des Airline-Verbandes "auf viele andere Länder".

Die Hauptakteure auf diesem Gebiet seien Nigeria, wo 760 Millionen Euro zurückgehalten werden; Bangladesch mit 200 Millionen Euro, Algerien mit 184 Millionen Euro, Pakistan mit 173 Millionen Euro und Libanon mit 132 Millionen Euro.

Iata-Chef Willie Walsh warnt nun davor, dass die rapide Zunahme dieser Mittel eine Bedrohung für die Konnektivität der Fluggesellschaften in den betroffenen Märkten darstelle. Der Verband forderte die Regierungen der Länder, in denen sich diese Gelder festgehalten werden, auf, ihre internationalen Vereinbarungen und vertraglichen Verpflichtungen einzuhalten.

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