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30. März 2020 | 07:00 Uhr
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TUI bekommt 1,8 Milliarden Kredit vom Bund

Die Bundesregierung hat am Freitag einen Überbrückungskredit der KfW in Höhe von 1,8 Milliarden Euro abgenickt. Bevor TUI-Chef Fritz Joussen (Foto) über das Geld verfügen kann, müssen noch die Hausbanken von Deutschlands größtem Reisekonzern zustimmen.

Joussen Fritz

TUI-Chef Fritz Joussen: „Wir sind vorübergehend ein Unternehmen ohne Produkt und ohne Einnahmen."

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Mit dem Geld der staatlichen Förderbank soll die bereits bestehende Kreditlinie der TUI bei ihren Banken in Höhe von 1,75 Milliarden Euro („Revolving Credit Facility“) aufgestockt werden. Damit würde TUI zum gegenwärtigen Zeitpunkt über Finanzmittel und Kreditlinien in Höhe von insgesamt 3,1 Milliarden Euro verfügen. Eine der Bedingungen für den KfW-Überbrückungskredites ist, dass TUI während der Laufzeit des auf Dividendenzahlungen verzichtet.

Fritz Joussen, Vorstandsvorsitzender der TUI Group: „Die Zusage des KfW-Überbrückungskredits bedeutet einen wichtigen ersten Schritt für die TUI, um die derzeitige Ausnahmesituation erfolgreich zu überbrücken.“ TUI will mit dem Geld die beispiellosen Auswirkungen der Corona-Pandemie abfedern, bis der normale Geschäftsbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Joussen: „Wir sind vorübergehend ein Unternehmen ohne Produkt und ohne Einnahmen. Diese Situation gilt es zu überbrücken.“

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