Gegenüber "Bild" versicherte Andryszak, die Prozesse für automatisierte Rückzahlungen seien nun "so weit aufgesetzt". Verbraucherschützer, aber auch Reisebüros hatten in letzter Zeit beklagt, dass von zahlreichen Veranstaltern, ebenso wie von den Airlines, keine Erstattungen erfolgt seien. Eigentlich hätte dies spätestens 14 Tage nach der Absage erfolgen müssen.
Branchenbeobachter hatten zunächst den Verdacht geäußert, die Anbieter hielten das Geld bewusst zurück, weil sie hofften, dass die von der Bundesregierung zwischenzeitlich versprochene Pflicht der Verbraucher, auch Gutscheine zu akzeptieren, kommen und sie von den Zahlungen befreien würde. Doch nachdem die EU-Kommission ihre Ablehnung solcher "Zwangsgutscheine" klargestellt hatte, ließ de Regierung diese Pläne fallen. Damit blieb es weiter den Kunden überlassen, ob sie Gutscheine annehmen oder ihr Geld zurückfordern.
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