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4. Oktober 2019 | 16:19 Uhr
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Tuifly plant Wiedereinstieg ins Langstreckengeschäft

Das geht aus einem internen Papier hervor, über das mehrere Medien berichten. Demnach will die TUI-Airline zum Winter 2020/21 wieder Fernziele anfliegen. Eine abschließende Entscheidung darüber sei aber noch nicht gefallen, heißt es.

TUI Boeing 787

In anderen Märkten, wie hier in Belgien, betreibt TUI bereits Dreamliner

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Laut dem Papier, über das das Fachblatt Touristik aktuell zuerst berichtete, will TUI "den umfangreichen Markteintritt im Langstreckenverkehr mit modernen Flugzeugen des Typs Boeing 787" erreichen. Im Mittelpunkt stünden dabei Ziele, in denen TUI eigene Hotels besitze oder in denen wichtige Kreuzfahrthäfen lägen. Nach der Pleite von Thomas Cook habe der Aufsichtsrat von Tuifly zugestimmt, den Markteintrit in diesem Segment auch in Deutschland zu prüfen. Das kann auch als Absage an eine Beteiligung an Condor gewertet werden, über die zuletzt immer wieder spekuliert wurde.

Um die Pläne umsetzen zu können, benötigt TUI die Zustimmung der Arbeitnehmervertretung und der Gewerkschaften. Dabei könnten harte Verhandlungen ins Haus stehen. Als Voraussetzung, um derartige neuen Strecken wirtschaftlich erfolgreich betreiben zu können, benötige man "Produktivitätsverbesserungen, die dann auch auf die Langstrecke einzahlen würden", berichtet das Fachportal "FVW". Darüber würden nun Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern geführt. Diskutiert würden dabei nicht Gehaltsfragen, sondern vor allem Regelungen für die Einsatzzeiten des fliegenden Personals.

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