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15. April 2020 | 21:38 Uhr
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VUSR will Vertriebskonditionen für Reisen im nächsten Jahr

Reiseveranstalter werben schon jetzt darum, abgesagte Reisen auf das nächste Jahr umzubuchen. Doch Reisebüros sind noch gar nicht die Konditionen bekannt, die für verschobene und neu gebuchte Reisen im nächsten Jahr gelten, moniert der Reisebüroverband VUSR und will schnell Klarheit.

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"Die Reiseveranstalter übergehen bei ihrer Endkunden-Ansprache ihre wichtigsten Partner und spannen die Agenturpartner ein, ohne mit ihnen die Bedingungen für eine Kooperation im kommenden Jahr fixiert zu haben", kritisiert die Vorsitzende Marija Linnhoff. Reisebüros würden "vor den Karren gespannt, ohne entsprechende Grundlage für die Konditionen einer Zusammenarbeit". Gemeint sein dürften damit vor allem Veranstalter, die Provisionen nicht nach der Buchung, sondern erst nach der Abreise der Kunden auszahlen. Bei ihnen herrscht Unklarheit, wie aktuelle Buchungen mit Abreise im nächsten Jahr vergütet werden.

Die Reisebüros tappten damit in "beinahe rechtsfreiem Raum“ und würden zu Mehrarbeit gezwungen, ohne die Lage 2021 abschätzen zu können, so Linnhoff weiter. "Wenn die Reiseveranstalter die Hilfe der Reisebüros für derartig selbstverständlich halten, dann sollten sie zumindest umgehend für Klarheit bei den Konditionen sorgen und diese entsprechend früher als sonst üblich kommunizieren."

Darüber hinaus verlangt der VUSR, die anfallende Mehrarbeit bei ihren Agenturpartnern zu entlohnen. So verweise zum Beispiel TUI Endkunden für die Nachbearbeitung von Reisen "sehr großspurig an das Reisebüro", bei dem die Buchung erfolgte. Da sei auch ein klarer Arbeitsauftrag, für den die Agenturen angemessen bezahlt werden müssten.

„Reisebüros erwarten zu Recht eine entsprechende Entlohnung für ihre Mehrarbeit“, so Linnhoff. Würden die Veranstalter nicht rasch handeln, die Konditionen für 2021 verkünden und sich zur Entlohnung der Mehrarbeit äußern, so die VUSR-Chefin, werde der Verband rechtliche Schritte folgen lassen.

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