"Die Erhöhung des Mindestlohnes zum 1.1.2026 sowie gesunkene Inflationsängste der Verbraucher beleben offenbar die Aussichten auf bessere Einkommen", erklärt Rolf Bürkl, Head of Consumer Climate beim Nuremberg Institute for Market Decisions (NIM). Die aktuelle Aufhellung des Konsumklimas stehe jedoch auf tönernen Füßen, sagt der Experte und begründet dies mit den anhaltenden geopolitischen Spannungen sowie einer möglichen Eskalation von Handelskonflikten.
Die Konjunkturaussichten für die kommenden zwölf Monate schätzen die Verbraucher zu Jahresbeginn positiver als bisher ein, was den Glauben nährt, dass die deutsche Wirtschaft nach drei Jahren Rezession und Stagnation wieder auf einen moderaten Wachstumspfad zurückkehrt.
