"Wir stehen am Beginn eines Jahrzehnts der nachhaltigen Transformation. Dies gilt insbesondere für den Tourismus – einem Sektor, der auf eine intakte natürliche Umwelt und faire soziale Teilhabe angewiesen ist. Für uns bei TUI ist der nachhaltige Wandel keine Bedrohung. Er ist eine Chance“, erklärte Ebel vollmundig bei einer Pressekonferenz des Griechischen Tourismusministers Vassilis Kikilias auf dem World Travel Market in London. Neben der Senkung von Emissionen und Ressourcenverbrauch solle auch die lokale Teilhabe der Menschen in den Destinationen gesteigert und damit sichergestellt werden, "dass die Bevölkerung zukünftig noch stärker vom touristischen Erfolg ihrer Region profitiert".
Eine Schlüsselrolle solle dabei das sogenannte Destination Co-Lab Rhodos spielen, das TUI gemeinsam mit der Region Südliche Ägäis und der griechischen Regierung entwickele. Rhodos solle "zu einer Blaupause und zu einem internationalen Vorbild für die nachhaltige Umgestaltung einer Destination" werden. Es handele sich um eine „ganzheitliche Initiative, die alle Aspekte der Reisekette abdeckt und alle Interessengruppen einbezieht, die zur Gestaltung der nachhaltigen Zukunft der Destination beitragen können“. Das habe es "in dieser Größenordnung noch nirgendwo auf der Welt gegeben", so Ebel.
