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6. Dezember 2019 | 15:54 Uhr
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Solamento-Chef gründet Firma für „Franchise-light“-Konzept

Für die „Solamento Travel Stores“ will Sascha Nitsche vor allem Reisebüroinhaber gewinnen, die bisher eigenständig und kettenlos arbeiten oder sich komplett neu orientieren möchten. Auch mobilen Beratern soll das Konzept den Weg in den stationären Vertrieb ebnen.

Nitsche Sascha

Sascha Nitsche plant ein stationäres "Franchise-light"-Konzept

Bereits im Oktober hatte Nitsche den Start seines stationären Konzepts angekündigt. Nun hat er dafür eine GmbH namens Solasolution gegründet. Das neue Travel-Concept-Store-Modell versteht sich als Marken- und Lizenzmodell und weniger als klassisches Franchise-Produkt. Neben der Marke Solamento sollen die Inhaber und ihre Teams im Vordergrund stehen.

"Wir planen ein Franchise light", sagt Nitsche. Zielgruppen für das Konzept sind sowohl Einzel-Reisebüros als auch Unternehmensgründer. Die Filialsteuerung erfolgt über das Myjack-System von Bewotec. Für die potenziellen Partner soll der Einstieg kostengünstig sein, verspricht der findige Vertriebsprofi. "Die Grundidee ist es, über Markenpartnerschaften und Werbevermarktung innerhalb des Stores, über zentrale Vereinbarungen und gemeinsame Zielvereinbarungen, die monatlichen Lizenzkosten nahezu und bestmöglich komplett zu kompensieren." Als Markenpartner sollen Reiseveranstalter fungieren, denen über LED-Displays gesteuerte Präsentationsflächen geboten werden.

Zwei Ausstattungslinien

"Wir liefern Marke, Design, Ideen, Verwaltung, Marketing und Support", kündigt der Solamento-Chef an. Damit könnten die Reiseprofis "optimiert und zeitgemäß Reisen verkaufen". Auch eigene Reisen könnten über die Veranstaltermarke Solaselect Travel mit individueller Marge produziert werden. Für die Travel Stores soll es zwei verschiedene Ausstattungslinien geben, zu unterschieldichen Preisen. Wer seinen Store erst kürzlich modernisiert habe oder sich als Shop in Shop präsentieren wolle, könne auch auf eine Art "Implant-Lösung" zugreifen, sagt der Solamento-Grnder.

Innerhalb der nächsten drei Jahre sollen teilnehmende Büros einen "einheitlichen Standard repräsentieren", so Nitsche. Standardelemente seien dabei eine Selfie-Fotowand, Gast-W-Lan für die Kunden kostenlose Getränke während der Beratung, nahezu papierloses Arbeiten, die digitale Unterschrift bei Buchungen über Myjack und webbasierte Reiseangebote durch die Live Beratung.

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