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26. August 2022 | 12:52 Uhr
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Wie St. Peter-Ording Strom und Gas sparen will

Abschaltung der Gasfackeln auf der Promenade, Absenkung der Wassertemperatur in Freizeit- und Erlebnisbad, Intervallverkürzung bei den Duschen lauteten die ersten Maßnahmen der Tourismus Zentrale St. Peter-Ording, um Energie zu sparen. Zudem sollen die Öffnungszeiten des Bades verkürzt und die Intervalle im Wellenbecken verlängert werden.

St. Peter-Ording

Die Öffnungszeiten der Therme von St. Peter-Ordning werden reduziert

Wegen des Ukraine-Kriegs kommt deutlich weniger Gas aus Russland in Deutschland an. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat deshalb erneut zum Energiesparen aufgerufen und wird dabei von der Bundesnetzagentur ausdrücklich unterstützt. Um ihren Beitrag zu leisten, hat die Tourismus Zentrale St. Peter-Ording (TZ) laut Direktorin Katharina Schirmbeck bereits im Juni die Arbeitsgruppe "Energie" ins Leben gerufen. Ihr Auftrag: kurz-, mittel- und langfristige Einsparpotenziale zu ermitteln und auf den Weg zu bringen. 

Erste Maßnahmen wie die Abschaltung der Gasfackeln auf der Promenade seien schon umgesetzt worden, sagt Schirmbeck. Auch die Absenkung der Wassertemperatur um ein oder zwei Grad in den verschiedenen Becken des Freizeit- und Erlebnisbades und die Anpassung der Lufttemperatur beziehungsweise Luftfeuchtigkeit habe bereits stattgefunden ebenso die Intervallkürzung bei den Duschen von 30 auf 20 Sekunden. 

Umfangreiches Maßnahmenbündel

"Es sind ganz verschiedene Hebel mit unterschiedlich hohem Einsparpotenzial, die wir in Bewegung setzen, um den Energieverbrauch von St. Peter-Ording zu senken. Insgesamt tragen all diese Maßnahmen dazu bei, dass bei uns deutlich weniger Gas und Strom benötigt wird", erläutert Schirmbeck.

Manche Maßnahmen werden Urlauber in nächster Zeit deutlicher zu spüren bekommen. Um den Gas- und Stromverbrauch in der Dünen-Therme weiter zu reduzieren, sollen die Öffnungszeiten für das Freizeit- und Erlebnisbad und den Saunabereich nach Ende der bundesweiten Sommerferien, ab dem 19. September, verkürzt werden. Das Schulschwimmen und die Aquafitness-Angebote seien davon nicht betroffen und würden weiterhin uneingeschränkt stattfinden, versichert die Verkehrsamtschefin. Das Einsparpotenzial durch die Anpassung der Betriebszeiten auf 12 bis 20 Uhr werde "sowohl kurz- als auch langfristig als hoch eingeschätzt", sagt sie.

Ebenfalls im Gespräch seien die Reduzierung der Intervalle im Wellenbecken und der Verzicht auf die Niveauanhebung, so Schirmbeck. Hiermit ließen sich schnell mittlere bis große Mengen an Gas und Strom einsparen. Durch die Senkung der Vorlauftemperaturen in der Öl- und der Gasheizung des Bauhofes, die im Herbst erfolgen solle, ließen sich zwar nur Einsparungen im niedrigen Bereich erzielen, aber auch diese Maßnahmen seien ein Baustein auf dem Weg der Tourismusgemeinde zu einem geringeren Energieverbrauch.

Im Reise vor9 Podcast hat die Direktorin der Tourismus Zentrale St. Peter-Ording, Katharina Schirmbeck, im März ihre Pläne für die Entwicklung der Destination erläutert. Einfach mal reinhören.

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