"Social Distancing" im Flugzeug bedeute nicht anderes als das Ende des billigen Reisens, sagt IATA-Chef Alexandre de Juniac. Es sei völlig klar, dass die notwendigen Abstandsregeln dazu führten, "eine riesige Anzahl von Sitzen zu neutralisieren". Mit anderen Worten: sie müssen freibleiben und dürfen nicht mehr buchbar sein. Bei Kurz- und Mittelstreckenmaschinen gehe so ein Drittel der Kapazität verloren, zitiert der Business Traveller den IATA-Generalsekretär.
Um wirtschaftlich zu fliegen, sei eine Auslastung von mindestens 70 bis 72 Prozent notwendig. Unter den neuen Bedingungen gebe es nur zwei Möglichkeiten. Entweder die Airlines verkauften weiter zu bisherigen Preisen, was enorme Verluste bedeute und praktisch unmöglich sei. "Oder, sie müssen den Ticketpreis für ein gleichwertige Produkt um mindestens 50 Prozent erhöhen."
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