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6. März 2020 | 07:00 Uhr
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IATA befürchtet dreistelligen Milliardenverlust

Der Branchenverband geht davon aus, dass die Fluggesellschaften 2020 im Passagiergeschäft zwischen 56 und 100 Milliarden Euro Umsatz verlieren. Noch vor zwei Wochen hatte die Organisation Einbußen von rund 27 Milliarden Euro vermutet.

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Die frühere Einschätzung war davon ausgegangen, das sich das neuartige Coronavirus vor allem in Asien verbreiten würde. Mittlerweile ist es aber in mehr als 80 Staaten anzutreffen. Das düsterere von zwei Szenarien der IATA geht nun davon aus, dass die Passagierrückgänge in Europa ebenso stark wären wie in Asien. Einem starken Nachfrageeinbruch würde den Annahmen zufolge eine schnelle Erholung folgen. Im Falle des negativen Szenarios würden die Passagierzahlen in den wichtigsten europäischen Märkten um 24 Prozent fallen und die Einnahmen um rund 33 Milliarden Euro drücken.

Vor wenigen Tagen hatte der Verband gefordert, dass die Flughäfen die Regeln zur Slotvergabe angesichts der notwendigen Flugstreichungen im Zuge der Coronakrise aussetzen sollten. Diese sehen vor, dass Start- und Landerechte erlöschen, wenn sie nicht mindestens zu 80 Prozent genutzt werden. Dies würde angesichts der aktuellen Kapazitätsstreichungen zum Verlust vieler Slots für die Airlines führen.