Reisesicherungsfonds will mit Insolvenzschutzlogo punkten
Der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) bemüht sich, die Vorteile der Pauschalreise stärker in den Vordergrund zu stellen und Verbrauchern deren Vorzüge näherzubringen. Das Vorhaben wolle man unter anderem über ein neues Logo zum Insolvenzschutz sichtbar machen, das dieser Tage den Reiseveranstaltern vorgestellt werden solle, berichtet Touristik aktuell.
DRSF
Der Reisesicherungsfonds kündigt das neue Insolvenzschutzlogo an, muss aber scheinbar strenge Auflagen beachten
Das neue DRSF-Logo zum Insolvenzschutz finde man künftig unter anderem auf den Reisesicherungsscheinen, die Reisebüros ihren Pauschalreisekunden senden. Das allgemeine Logo des Reisesicherungsfonds bleibe unverändert, stellt Christin Khardani vom DRSF gegenüber dem Fachportal FVW klar. Zudem könnten die beim DRSF abgesicherten Veranstalter das neue Logo freiwillig auf ihren Websites und anderen Kommunikationsmitteln verwenden.
Neues Logo, alter Text
Auch wolle der Fonds "kommunikativ aktiver" werden. Was das genau heißt, lässt der DRSF offen. Was alles nicht möglich ist, hat Touristik aktuell bereits vom Fonds erfahren. Man könne den Text auf den Reisesicherungsscheinen nicht verändern, das sei rechtlich leider nicht machbar.
Auch könne man mit der von 30 touristischen Unternehmen gegründeten Initiative Pauschalreise, Reise vor9 berichtete, nicht zusammenarbeiten. Dem stünden juristische Gründe entgegen. Und zu guter Letzt könne der Reisesicherungsfonds nicht sagen: "Juhu, die Pauschalreise ist toll". Der DRSF habe "die Pflicht, sachlich zu sein". Dieser Anspruch werde sich im neuen Insolvenzschutzlogo widerspiegeln.
Sabine Schreiber-Berger
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