TUI berücksichtigt kostenfrei stornierte Buchungen aus mehreren Nahost-Zielen bei der Berechnung der Staffelprovision. Das gilt laut Ilka Lauenroth (Foto), Direktorin Vertrieb & Franchise, für Umsätze ab dem 28. Februar mit Anreise bis zum 31. März.
TUI berücksichtigt kostenfrei stornierte Buchungen aus mehreren Nahost-Zielen bei der Berechnung der Staffelprovision. Das gilt laut Ilka Lauenroth (Foto), Direktorin Vertrieb & Franchise, für Umsätze ab dem 28. Februar mit Anreise bis zum 31. März.
Der Iran-Krieg blockiert weiter den Luftverkehr am Golf. Der Luftraum über Katar, Bahrein, Kuwait und dem Irak bleibt geschlossen. Über Saudi-Arabien und dem Oman wird geflogen und auch aus den Emiraten starten vereinzelt Jets, um gestrandete Passagiere nach Hause zu bringen. Condor startet im Auftrag des Auswärtigen Amts Rückholflüge aus dem Oman.
Außenminister Johann Wadephul (Foto) irritiert die Branche: Sein Ministerium habe seit Wochen gewarnt, dass sich die Situation am Golf verschärfe, sagte er in der TV-Sendung Caren Miosga. Doch eine offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amts gibt es erst seit Samstag. Zusammen mit Lufthansa plant Wadephul nun Evakuierungsflüge, um gestrandete Deutsche nach Hause zu holen.
"Wir können nicht in die Glaskugel schauen, halten aber eine Öffnung des Luftraums im Nahen Osten vor Donnerstag für sehr unwahrscheinlich", sagt Krisenmanagerin Melanie Gerhardt von Dertour im Live-Talk "QTA Aktuell". Die Nachfrage und das Fragevolumen seitens der Expis war riesig, der Chat mit rund 760 Teilnehmern zeitweise wegen Überfüllung geschlossen.
Die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Golfregion haben unmittelbare Folgen für den Tourismus. Das Auswärtige Amt hat für zahlreiche Länder eine Reisewarnung ausgesprochen. Die großen Golf-Airports sind geschlossen, Fluggesellschaften streichen Verbindungen, Veranstalter sagen Pauschalreisen ab. In Dubai schlagen Raketen in prominente Hotels ein.
Nach den militärischen Schlägen der USA und Israels gegen den Iran und sofortigen Gegenschlägen auf US-Basen am Golf sitzen Tausende Kreuzfahrtgäste fest. Die Mein Schiff 4 befindet sich aktuell in Abu Dhabi, die Mein Schiff 5 in Doha. Die Euribia von MSC Kreuzfahrten liegt im Hafen von Dubai.
Das im Norden Abu Dhabis gelegene Zayed National Museum hat seinen Betrieb aufgenommen. Die sechs Dauerausstellungen mit mehr als 1.500 Exponaten widmen sich der Geschichte und Bevölkerung der Vereinigten Arabischen Emirate. Erwachsene zahlen umgerechnet etwa 16 Euro Eintritt, Kinder haben kostenfreien Zugang. Das Museum ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Eintrittskarten gibt es online auf www.zayednationalmuseum.ae. Touristik Aktuell
Mit dem Barceló Business Bay Dubai hat in der Metropole ein 4-Sterne-Hotel eröffnet. Das Haus mit 230 Zimmern hat dafür die Räumlichkeiten des früheren Revier Dubai Hotels übernommen. Zur weiteren Ausstattung gehören mehrere Restaurants und Bars, Dachterrasse mit Pool, Fitnessstudio und Wellness-Bereich. Business Traveller
Das Al Ain Museum empfängt nach umfassender Neugestaltung wieder Besucher. Die Ausstellung in der Oasenstadt präsentiert auf 8.000 Quadratmetern Funde aus 8.000 Jahren Geschichte. In das neue Konzept wurden archäologische Stätten, interaktive Lernangebote und das historische Museumsgebäude von 1969 integriert. Das Al Ain Museum liegt in Grenznähe zum Oman, am östlichen Rand der Oase Al Ain gelegen. Trvl Counter, Gulf News
Im Emirat Ras Al Khaimah soll mit der Küstenstadt Marjan Beach ein neuer Touristenmagnet direkt am Arabischen Golf geschaffen werden. Für das Projekt südlich der Hauptstadt Ras Al Khaimah sind rund 12.000 Hotelzimmer sowie 22.000 Wohneinheiten geplant, die verteilt über acht Stadtviertel auf einer acht Quadratkilometer großen Fläche entstehen sollen. Zu der neuer Stadt gehört auch ein drei Kilometer langer Strand. Travelnews