» Inside

Der Podcast von Reise vor9: Alles Wichtige in drei Minuten

  • DRV fürchtet 4,8 Milliarden Ausfall
  • TUI-Kurzarbeit bis September
  • Die Branche und Rückerstattungen
  • 100 Länder sperren Deutsche aus
  • Noch 20.000 Deutsche in Ägypten

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DRV geht von 4,8 Milliarden Euro Umsatzausfall aus

DRV-Grafik

©DRV

Auf diese Summe addiert sich nach Hochrechnungen des Branchenverbandes der Einnahmeausfall für die deutschen Veranstalter durch die Corona-Krise allein bis Ende April. Wenn die Krise weiter andauere, werde der Finanzbedarf der Branche noch weiter steigen, mahnt DRV-Präsident Norbert Fiebig.  Reise vor9

Ryanair Group setzt Flugbetrieb fast vollständig aus

Zum 24. März stellen auch die Ryanair-Töchter Buzz und Malta Air fast alle Verbindungen ein. Bereits gestern wurden 80 Prozent aller Flüge gestrichen, Lauda flog schon am Dienstag nicht mehr. Besonders wichtige Strecken zwischen Irland und dem Vereinigten Königreich will Ryanair aber weiter bedienen. Austrian Aviation

Reisewarnung des Auswärtigen Amts gilt bis Ende April

Lufthansa Airbus 380 eingemottet Foto Lufthansa.jpg

©Lufthansa

Neue Hiobsbotschaft für die Reisebranche: Die Reisewarnung des Auswärtigen Amts für alle nicht notwendigen touristischen Reisen ins Ausland gilt bis Ende April. Dies hat Außenminister Heiko Maas auf Twitter klargestellt. Die unterschiedlichen Ankündigungen der Veranstalter für Reiseabsagen sind damit hinfällig. Reise vor9

DRV-Chef: "Es kommt auf Tage an"

Fiebig Norbert

©DRV

Wenn die Politik nicht kurzfristig mit einem Schutzschirm aufwarten könne, sei die Existenz vieler touristischer Unternehmen bedroht, warnt DRV-Präsident Norbert Fiebig (Foto). Die Liquidität der Firmen müsse durch die Einführung eines Schutzschirmes inklusive Gutschein-Regelung, Krediten und Kurzarbeit gesichert werden. Reise vor9

TUI richtet sich auf Kurzarbeit bis Ende September ein

TUI Hauptverwaltung

©TUI Group

Die Corona-Krise könnte für die TUI-Beschäftigten bis zur einem halben Jahr Kurzarbeit bedeuten. Eine entsprechende Regelung haben Management und Betriebsrat vereinbart. Gestern hat TUI verkündet, alle Reisen bis 23. April abzusagen. Zunächst hatte der Veranstalter seine Reisen bis 27. März ausgesetzt. N-TV, Aero

IATA fordert Einschränkung von Fluggastrechten

Die üblichen Rechte auf Erstattungen bei Flugstreichungen oder Verspätungen seien für die Fluggesellschaften nun problematisch, wird IATA-Generaldirektor Alexandre de Juniac zitiert. Die EU schließt sich der Meinung an. Die Passagierrechte sollen derzeit aufgrund außergewöhnlicher Umstände nicht im üblichen Umfang gelten, heißt es in neu formulierten Leitlinien. Aero, Airliners

Stiftung Warentest findet nur ein Fluggastportal gut

Die Stiftung Warentest hat die sechs bekanntesten Portale für Flugastrechte unter die Lupe genommen: Compensation 2 Go, EU Flight, EU Claim, Fairplane, Flight­right sowie die Flightright-Zweitmarke Flugrecht. Die Note „gut“ erhielt mit Compensation 2 Go lediglich eines. Reise vor9

» Destinations

Regierung will weitere 20.000 Deutsche aus Ägypten holen

Sharm El Sheikh

©iStock/lilithlita

Am Wochenende sollten allein aus dem nordafrikanischen Land weitere 20.000 Touristen zurückgebracht werden, kündigte Bundesaußenminister Heiko Maas in der "ARD" an. Bereits am Mittwoch seien 7.500 Urlauber zurückgeholt worden.  Reise vor9

Hälfte der Touristiker in Thailand ohne Lohn

Rund 5.000 der insgesamt 50.000 Tourismusbetriebe des Landes sind laut Tourism Council of Thailand pleite. Die Zahl könnte sich verdoppeln, sollten die Urlauber bis Juli ausbleiben. Schon jetzt haben zwei Millionen Beschäftigte im März kein Geld erhalten. Die Krise trifft vor allem Souvenirshops, Spas und Gastronomie, aber auch Reiseleiter und Tourbusbetreiber. Farang

Kalifornien verhängt Ausgangssperre

Die rund 40 Millionen Einwohner des US-Bundesstaats müssen auf unbestimmte Zeit zu Hause bleiben. Bis gestern waren 1.000 Fälle in Kalifornien bekannt, 19 Menschen sind gestorben. Ohne drastische Maßnahmen wird mit 25 Millionen Infektionen in Kalifornien gerechnet. Deutsche Welle

Über 100 Länder sperren Deutsche wegen Corona aus oder ein

Reisepass mit Stempel Coronavirus Quarantäne Foto iStock asiandelight.jpg

©iStock/Asian Delight

Die Welt wird immer kleiner mit einem deutschen Reisepass, selbst ohne allgemeine Reisewarnung des Auswärtigen Amts. Über 100 Länder haben für Reisende aus Deutschland ein Einreiseverbot oder Quarantäne verhängt. Darunter Urlaubsziele wie Ägypten, Kanada, Türkei und die USA. Reise vor9 gibt einen Überblick von A bis Z (Stand 21. März, 16 Uhr). Reise vor9

Deutsche Themenparks verschieben Saisonstart

Nach Europa-Park, Heide Park, Phantasialand, Playmobil Funpark und Movie Park Germany haben nun auch Legoland Deutschland, Belantis und Tripsdrill angekündigt, nicht wie geplant Ende März beziehungsweise Anfang April zu öffnen. Der Europa-Park in Rust bleibt voraussichlich bis 19. April geschlossen. Travelbook

Alle spanischen Hotels müssen schließen

Petit Palace Posada del Peine

©Petit Palace Posada del Peine

Das ordneten die Gesundheitsbehörden am Donnerstag an. Häuser, in denen derzeit noch Gäste verweilen, dürfen maximal bis zum 26. März geöffnet bleiben. Wie lange die Schließung andauern wird, ist noch unklar. Reise vor9

Wo Ausgangssperren das Leben verändern

Unsere europäischen Nachbarn in Italien, Spanien, Frankreich, Belgien und Österreich leben bereits mit Ausgangssperren, ebenso wie in einigen fernen Ländern. Aus dem Haus darf nur noch, wer einen triftigen Grund hat. Wenn der gestrige Appell von Kanzlerin Merkel nicht fruchtet, freiwillig auf Kontakte zu verzichten, droht in Deutschland ähnliches. Erste Gemeinden in Bayern trifft es bereits. SWP

» Marketing

#dontcancelmodify: So geht die Branche mit Rückerstattung um

Coronavirus Rendering Foto iStock Gilnature

©iStock/Gilnature

Keine Einnahmen, hohe Kosten und dann auch noch Anzahlungen zurückerstatten – die Corona-Krise bringt viele Anbieter in Liquiditätssnöte. Deshalb versuchen sie, Kunden zur Verschiebung ihrer Reisepläne anstelle von Stornos zu bewegen. Die Wahl der Mittel ist dabei höchst unterschiedlich. Reise vor9

Geschäftsklima so schlecht wie seit zehn Jahren nicht mehr

Die deutschen Unternehmen blicken angesichts der Coronavirus-Krise pessimistisch in die Zukunft. Der Ifo-Geschäftsklima-Index ist eingebrochen. Die Experten erwarten nun eine Rezession und erst im nächsten Jahr wieder Wachstum. Spiegel, Zeit

Wien in der Corona-Krise virtuell erleben

Wien Tourismus hat eine Reihe von Möglichkeiten zusammengestellt, um die Donaumetropole trotz Corona-Epidemie genießen zu können. Zum Beispiel mit einem umfangreichen Streaming-Angebot für Opern, Konzerte und Theateraufführungen oder eine laufend aktualisierte Übersicht zum virtuellen Angebot von Museen und Kulturinstitutionen.  Reise vor9 (PDF Pressemeldung)

Lagerkoller muss nicht sein

Die Aussicht für längere Zeit die eigenen vier Wände nicht verlassen zu dürfen, führt nicht selten zu Angstzuständen oder Panik. Dieser psychische Stress lässt sich eindämmen. Zum Beispiel per Skype-Treffen mit Freunden anstelle des geplanten Kurzbesuchs. Online-Fortbildungen, virtuelle Touren in Museen und Gesellschaftsspiele lenken ab. Karrierebibel

Flexibler Umgang mit der Arbeitszeit bei der Kinderbetreuung

Das ist jetzt sowohl vom Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer gefordert. Das Recht, fünf Wochen lang zu Hause zu bleiben, haben Angestellte nicht. Daher müssen beide Seiten individuelle Lösungen finden, wie bezahlte Freistellung der Mitarbeiter für einige Tage, Überstundenabbau oder ein negatives Arbeitszeitkonto anzulegen. Aber auch Zwangsurlaub ist eine Maßnahme. Welt

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Die Rückholaktion und ihre Kehrseite. Reise vor9

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Kommentar: Wenn die Bahn was richtig macht

Bahn_Gleissperrung_Foto Deutsche Bahn Volker Emersleben

©Deutsche Bahn/Volker Emersleben

Die Deutsche Bahn hat in letzter Zeit zu Recht viel Prügel bezogen. In der aktuellen Krise verhält sie sich aber äußerst souverän. Reise-vor9-Chefredakteur Christian Schmicke ist positiv überrascht. Reise vor9