Die Aufhebung der Reisewarnung für die Vereinigten Arabischen Emirate durch das Auswärtige Amt bringt Bewegung in die Programme der großen Reiseveranstalter. Vor allem Umsteigeverbindungen über die Golfregion werden wieder geöffnet.
Die Aufhebung der Reisewarnung für die Vereinigten Arabischen Emirate durch das Auswärtige Amt bringt Bewegung in die Programme der großen Reiseveranstalter. Vor allem Umsteigeverbindungen über die Golfregion werden wieder geöffnet.
Das Auswärtige Amt hat die Reisewarnung für mehrere arabische Länder, darunter Dubai, Abu Dhabi, Katar und Oman, aufgehoben. Allerdings rät das Auswärtige Amt weiterhin dringend von Reisen in die Länder ab. Zugleich haben die Vereinigten Arabischen Emirate den Luftraum wieder vollständig freigegeben.
Die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes gelten nicht nur für Reisen in die betroffenen Destinationen, sondern auch für Transitreisen über die Flughäfen der Golfstaaten. Das stellt der DRV nach Rücksprache mit dem Auswärtigen Amt klar.
Die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Golfregion haben unmittelbare Folgen für den Tourismus. Das Auswärtige Amt hat für zahlreiche Länder eine Reisewarnung ausgesprochen. Die großen Golf-Airports sind geschlossen, Fluggesellschaften streichen Verbindungen, Veranstalter sagen Pauschalreisen ab. In Dubai schlagen Raketen in prominente Hotels ein.
Nach den militärischen Schlägen der USA und Israels gegen den Iran und sofortigen Gegenschlägen auf US-Basen am Golf sitzen Tausende Kreuzfahrtgäste fest. Die Mein Schiff 4 befindet sich aktuell in Abu Dhabi, die Mein Schiff 5 in Doha. Die Euribia von MSC Kreuzfahrten liegt im Hafen von Dubai.
Der Israel-Iran-Krieg hat spürbare Folgen für den Tourismus in der Golfregion. Viele Fluggesellschaften haben nach dem US-Angriff auf den Iran ihre Flüge auf der Nahost-Route vorerst ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von nicht notwendigen Reisen nach Dubai, Jordanien & Co. ab und fordert Urlauber auf, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen.
Nach israelischen Angriffen auf den Iran und Gegenschlägen der islamischen Republik hat das Auswärtige Amt eine Reisewarnung für Israel ausgesprochen. Darüber hinaus rät das Amt vor nicht notwendigen Reisen in die Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Bahrein, Katar, Kuwait, Oman und Jordanien ab.
Angesichts wachsender Spannungen zwischen Israel und der Hisbollah hat das Auswärtige Amt seine Reisewarnung für den Libanon verschärft. Deutsche Staatsangehörige werden nun "dringend" aufgefordert, das Land zu verlassen. Eine weitere Eskalation könne dazu führen, dass die Ausreise aus dem Libanon (Foto Beirut) auf dem Luftweg nicht mehr möglich sei.
Trotz Reisewarnungen zieht Afghanistan wieder vermehrt Touristen in seinen Bann. Vor zwei Jahren reisten 2.000 Menschen in das Land, im vergangenen Jahr 7.000, und dieses Jahr wird mit einer höheren Menge gerechnet. Obwohl manche Reiseveranstalter, wie der Brite Joe Sheffer, die Risiken herunterspielen, sind Entführungen, Terrorattentate oder Bombenanschläge nicht selten. Das Auswärtige Amt rät allen, die dennoch nach Afghanistan wollen, zuvor ein Testament zu machen. Tagesschau
Das Auswärtige Amt hat alle deutsche Staatsangehörige im Iran aufgefordert, das Land zu verlassen. Zugleich sprach es eine Reisewarnung aus, ebenso wie das Luftfahrt-Bundesamt. Die Lufthansa hat ihre Verbindungen nach Teheran und Beirut bis Donnerstag ausgesetzt. FAZ